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„s‘ Zollinger Theater“ kehrt am Ostersonntag 2022 zurück auf die Bühne

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Voller Tatendrang (v. l.): Vorsitzender Georg Brandmaier, Vize Jochen Fischer, Schriftführerin Irmi Wiesheu, Beisitzer Michael Moosreiner, Beisitzerin Sabrina Pietschmann, Kassierin Barbara Schlichenmaier, Beisitzer Martin Schuhladen, Beisitzer Walter Gruber und Beisitzerin Franziska Sellmaier.
Voller Tatendrang (v. l.): Vorsitzender Georg Brandmaier, Vize Jochen Fischer, Schriftführerin Irmi Wiesheu, Beisitzer Michael Moosreiner, Beisitzerin Sabrina Pietschmann, Kassierin Barbara Schlichenmaier, Beisitzer Martin Schuhladen, Beisitzer Walter Gruber und Beisitzerin Franziska Sellmaier. © Martin

Der Rückkehr auf die Bühne ist beim Theaterverein Zolling beschlossene Sache. Auch der Termin steht schon.

Zolling - Den Neustart nach Corona haben die Mitglieder des s’Zollinger Theaters bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Sonntagabend im Gasthaus Hörhammer beschlossen. Mehr als zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass die Laienschauspieler mit der Komödie „Das Dorfjubiläum“ auf der Bühne im Zollinger Bürgerhaus standen. Auch wenn die Infektionszahlen derzeit wieder stiegen, plane man das Comeback im nächsten Jahr, sagte Vorsitzender Georg Brandmaier. An Ostern 2022 soll es wieder eine Theateraufführung geben.

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Für die treuen Theaterfreunde haben die Mitglieder bisher im wechselnden Turnus eine Theaterveranstaltung und ein zünftiges Starkbierfest auf die Beine gestellt. Rechtzeitig vor Beginn der corona-bedingten Einschränkungen im Frühjahr vergangenen Jahres habe die Vorstandschaft entschieden, das für März 2020 geplante Starkbierfest abzusagen. Die Entscheidung sei schwer, jedoch richtig gewesen, resümierte Brandmaier. Denn kurz bevor der Lockdown beschlossen wurde, habe man allen bereits verpflichteten Künstlern abgesagt. So seien dem Verein keine Kosten entstanden – auch wenn schon viel Arbeit vorab in die Vorbereitungen gesteckt worden sei.

Als Premierentermin für die geplante Theater-Aufführung im nächsten Jahr habe man Ostersonntag, 17. April, ins Auge gefasst. Was man spielen werde, sei noch nicht entschieden, so Brandmaier. Trotz der vielen Zeit Zuhause während des Lockdown seien ihm keine „zündenden“ Ideen gekommen, welches Stück man für die Zeit danach auswählen könne. „Es war wie ein Nebel, der sich über alles gelegt hat, kein Anflug von Kreativität“, beschrieb der Vorsitzende diese schwierige Zeit. Eines stehe jedoch fest: Es werde lustig. Und: Man wolle verstärkt die Jugend mit ins Boot holen.

Apropos Jugend: Ob die Satzung nicht dahingehend angepasst werden sollte, dass auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren als Mitglieder aufgenommen werden könnten, fragte Vereinsmitglied Karl Toth. Das sei in anderen Vereinen doch auch üblich. Eine „gute Anregung“, darüber werde man diskutieren, versprach Brandmaier.

Dass man die passiven Mitglieder mehr in den Verein einbinden möchte, auch das wurde in der Versammlung besprochen. „Manche trauen sich vielleicht nicht, einfach mal bei den Proben vorbeizuschauen“ vermutete Regisseurin Elisabeth Forster. Regelmäßig sollen jetzt E-Mails an alle Mitglieder versandt werden.

Stolz ist man im Verein, dass man beim diesjährigen Stadtradeln in der Gemeinde die meisten Kilometer habe erstrampeln können. Erinnert wurde am Sonntag auch an den in diesem Jahr verstorbenen „Grandseigneur“ des Zollinger Theaters, Hans Günther. Der „Hansl“ habe enorm viel dafür getan, die Bühne aufzubauen und die Bürger in den schweren Nachkriegszeiten durch die Schauspielerei wieder zum Lachen zu bringen. Dem Ehrenmitglied werde man stets mit dem nötigen Respekt gedenken.

Neuwahlen

Bei den Neuwahlen wurde als 1. Vorsitzender Georg Brandmaier bestätigt. Als Stellvertreter fungiert Jochen Fischer. Einen Wechsel gab es: Als Kassier löst Barbara Schlichenmaier Stefanie Rautenberg ab. Schriftführerin bleibt Irmi Wiesheu.

Maria Martin

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