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In seiner Jugend war Stefan Schmitt Ministrant in der Pfarrei Zolling. Jetzt wurde er in München zum Diakon geweiht. 

Großer Tag für Stefan Schmitt

Zollinger zum Diakon geweiht: „Vor Gott gibt eskeinen Leistungsdruck“

Stefan Schmitt (25) wurde im Münchner Liebfrauendom zum Diakon geweiht. Und das wurde in seiner Heimatgemeinde Zolling mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert. 

Zolling Glaube und Kirche gehören für Stefan Schmitt zusammen. Am 30. Mai wurde der 25-jährige Zollinger im Münchner Liebfrauendom zum Diakon geweiht – eine Vorstufe zur Priesterweihe. Die Pfarrgemeinde St. Johannes nahm regen Anteil daran. Zu Ehren des Priesteramtsanwärters wurde am vergangenen Sonntag ein festlicher Gottesdienst organisiert. Auch wenn die Hygiene- und Abstandsregeln wegen der Coronakrise die Freude etwas schmälerten.

Für die Zollinger Gläubigen war der Dreifaltigkeitssonntag ein ganz besonderer Tag: Stefan Schmitt, der sich in seiner Jugend als Ministrant für die kirchliche Gemeinschaft engagierte, wandte sich in der Predigt ganz persönlich an die Zollinger. Drei göttliche Personen seien in der Dreifaltigkeit in Liebe verbunden: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Darin sei er den Menschen ein Vorbild, sagte der Diakon. Er sei nicht Richter oder Kontrolleur, sondern jemand, der den Menschen bedingungslos liebe. Vor Gott gebe es keinen Leistungsdruck, sondern man werde angenommen und geliebt.

Bis zur Priesterweihe ist der Zollinger in Wolfratshausen tätig

Nach dem Abitur in Freising und der darauf folgenden Ausbildung im Priesterseminar in Passau, begann Stefan Schmitt das Theologiestudium 2014 in München. 2016 verbrachte er ein Auslandsjahr in Padua. Seit September 2019 erhält er seine praktische Ausbildung in der Stadtkirche Wolfratshausen, wo er bis zur Priesterweihe im kommenden Jahr wirken wird.

Der Zollinger Pfarrer Pater Ignatius überreichte im Namen der Zollinger Pfarrgemeinde ein Geschenk: ein Messbuch und einen guten Tropfen Wein.

Maria Martin

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