Im Haager Weiher erlitt der 21-Jährige am frühen Mittwochabend einen Schwächeanfall. Er konnte von den Helfern nicht mehr wiederbelebt werden.

Tragischer Unfall

Zollinger Asylbewerber stirbt - nach zirka 30 Minuten unter Wasser

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Ein Zollinger Asylbewerber (21) ist am Mittwochabend im Haager Weiher ertrunken. Er war zirka 30 Minuten unter Wasser, bevor er gefunden wurde. Die Reanimierungsversuche waren erfolglos.

Es war am Mittwoch gegen 18.30 Uhr, als die Alarmglocken bei den Einsatzkräften – von Wasserwacht bis Polizei – schrillten. Eine Person sei im Haager Weiher bereits einige Zeit unter Wasser und nicht aufzufinden, wurde per Telefon gemeldet. Wie dann die Ermittlungen der Polizei ergaben, wollten sich der 21-Jährige und sein Freund, die beide in Zolling leben, im Haager Badeweiher abkühlen. Dabei erlitt der 21-Jährige einen Schwächeanfall und ging plötzlich unter. Anwesende Freunde und herbeieilende Badegäste konnten den Untergegangenen trotz sofortigen Nachtauchens nicht mehr orten und setzten deswegen einen Notruf ab.

Daraufhin machten sich die Polizei und die Wasserwacht-Besatzungen aus dem ganzen Landkreis auf den Weg. Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Helfer vor Ort waren. Das Rettungsboot der Wasserwacht Moosburg wurde zu Wasser gelassen, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Freising-Mitte stellte einen Tauchertrupp bereit. Nach kurzer Zeit fanden die Helfer den Verunglückten – da war er schon zirka 20 bis 30 Minuten unter Wasser, heißt es seitens der Wasserwacht. Ein Taucher zog den Mann an die Wasseroberfläche. 

Bereits im Rettungsboot wurden die ersten Reanimationsversuche eingeleitet, an Land ging es dann weiter. Schließlich wurde der Mann ins Klinikum nach Freising gefahren. Alle Maßnahmen aber waren trotz der professionellen Zusammenarbeit aller eingesetzten Helfer vergebens: Der 21-Jährige starb im Krankenhaus. Im Einsatz waren die Wasserwachten Freising, Moosburg, Neufahrn, Kranzberg, Nandlstadt, Eching sowie die Feuerwehr Haag, der Rettungsdienst und die Polizei Freising.

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