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Ihr Jubiläum feierten Hermann und Anna Winklbauer (l.) – mit Bürgermeister Josef Fischer und den Enkeln.

Das Tagblatt gratuliert

Zur Goldenen Hochzeit: „Jeder muss verzeihen und nachgeben können“

Hallbermoos – Anna Winklbauer erinnert sich noch gut an den Tag, an dem sie ihren Hermann das erste Mal gesehen hate. Der hatte die damals 20-Jährige nämlich bei einer Veranstaltung zum Tanzen aufgefordert.

Viele gemeinsame Tänze gab es in den darauffolgenden Jahren zwar nicht mehr – doch heute verbindet sie noch viel mehr als das. Denn: Vergangenen Montag feierten Anna (71) und Hermann (70) Winklbauer ihre Goldene Hochzeit.

Vor 50 Jahren haben die beiden geheiratet.

Anna Winklbauer, die aus Tillbach stammte, wuchs in einem landwirtschaftlichen Betrieb auf und half auf dem Hof mit. Hermann kam hingegen aus Aidenbach. Den gelernten Maler verschlug es jedoch später nach München, wo er mit seiner Anna in eine gemeinsame Wohnung zog. Doch die wurde bald zu klein – denn der Nachwuchs war bereits unterwegs. Also suchte sich die Familie 1973 eine Bleibe in Hallbergmoos, wo sie noch heute wohnt. Über vier Töchter freuen sich die Eheleute Winklbauer heute und auch ihre acht Enkel halten die beiden auf Trab. „Meine Familie ist mein Leben“, erzähl Anna Winklbauer. Abgesehen von der Zeit mit ihrer Familie verbringt das Ehepaar auch oft Stunden gemeinsam im Garten. Doch auch das Fahrradfahren gehörte – bis vor wenigen Jahren – zu ihren gemeinsamen Aktivitäten. So fuhren Anna und Hermann Winklbauer bereits mit dem Fahrrad bis nach Wien. Auf die unumgehbare Frage, wie man es schafft, fünf Jahrzehnte glücklich miteinander verheiratet zu sein, antwortet Anna: „Jeder muss verzeihen und nachgeben können.“

Victoria Stettner

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