Bald der Vergangenheit angehören wird der holprige Pflasterbelag rund um den Echinger Stachus. Foto: Wilms

Zwei Monate Ausnahmezustand am Stachus

Eching - Ab Mitte Juli müssen sich die Echinger darauf einstellen, dass es aufgrund der umfassenden Umgestaltung im Bereich des Stachus zu einigen verkehrlichen Einschränkungen kommt. Geplant ist, die größere Umbaumaßnahme mit geschätzten Kosten von rund 400 000 Euro in knapp zwei Monaten und damit noch in den Sommerferien fertigzustellen.

Darin enthalten ist eine Asphaltierung des gesamten Knotenpunktes rund um den Brunnen sowie die Einmündungsbereiche der Straßen. Ersetzt wird auch der holprige Pflasterbelag auf den Gehwegen, die, mit großformatigen Platten versehen, eine behindertengerechte und stolperfreie Oberfläche erhalten. Während der Bauzeit ist deshalb eine direkte Zufahrt zu Heide-, Bahnhof- und Daitenhauser Straße vom Stachus aus (und umgekehrt) nicht möglich. Der Anliegerverkehr wird über Umleitungen (Schlesier- und Blütenstraße sowie Siedler- und Raiffeisenstraße) geregelt.

Eine Ortsdurchfahrt über die Obere und Untere Hauptstraße während der Bauzeit soll allerdings aufrecht erhalten bleiben. Dies soll im Baustellenbereich zwischen Huberwirt und Freisinger Bank mittels einer einspurigen Streckenführung ermöglicht werden, die per Ampel wechselseitig geschaltet wird. Allerdings behält sich die Gemeinde an dieser Stelle auch vor, je nach „realer Verkehrspraxis“ kurzfristig umzudisponieren.

Vor Beginn der Maßnahme soll noch mit dem Landratsamt abgesprochen werden, ob gegebenenfalls eine weiträumige Umleitung des Durchgangsverkehrs angeordnet werden kann. Ebenfalls von der Baumaßnahme betroffen ist der öffentliche Nahverkehr. Die Haltestellen der MVV-Busse in der Bahnhof- und Heidestraße werden vorübergehend verlegt.

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