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Startschuss für den Nova-Gewerbepark

Zwei von 30 sind schon da

Neufahrn - Noch sind es erst zwei Firmen, die sich im Nova-Gewerbepark niedergelassen haben. Zwei von 30, die es mal werden sollen auf dem ehemaligen, 115 000 Quadratmeter großen Avon-Gelände. Wenn es nach den Projektentwicklern der Firma BEOS geht, ist dieses Ziel nicht mehr weit entfernt. Beim Pre-Opening war man guter Dinge.

Es ist bei Weitem noch nicht alles fertig. Aber: Die Hallen stehen, die Infra-struktur ist vorhanden. Davon konnten sich am Mittwoch beim Pre-Opening des Nova Neufahrn Gewerbeparks rund hundert geladene Gäste überzeugen. Darunter so ziemlich alles, was Rang und Namen hat in Neufahrn. Im Zuge eines Unternehmerabends stellte BEOS das Projekt, respektive zwei bereits fertiggestellte Bauabschnitte, der Runde vor.

Dabei handelte es sich um zwei Hallen und ein kernsaniertes Bestandsgebäude mit einer Fläche von insgesamt 6400 Quadratmetern. Bereits eingezogen sind der Gabelstapler-Hersteller „Crown“ und die Marketing-Service-Firma „Company 4“. BEOS-Senior-Projektmanager Daniel Fielitz verriet beim „Come Together“, dass es darum gehe, etwas vorzeigen zu können. „Die Kunden wollen das sehen. Sie möchten nicht die Pioniere sein“, beschrieb Fielitz die Strategie, den Gewerbepark jetzt nach und nach zu vermieten. Man ist guter Dinge. „Wir haben Flächen geschaffen, die passgenau auf die individuellen Bedürfnisse der künftigen Nutzer zugeschnitten werden können“, sagte er wenig später während eines Redebeitrages.

Schwer begeistert von dem Projekt und seiner Entwicklung zeigte sich Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier. Er sprach von einem „Meilenstein“ und einem „Aushängeschild“ für die Gemeinde . Man habe es BEOS nicht gerade leicht gemacht mit der Aufstellung eines detaillierten Bebauungsplans, gab der Rathauschef zu bedenken. Aber BEOS habe sich als „hochprofessioneller und kompetenter Partner“ erwiesen. Auch und gerade, als es wegen der Bauarbeiten im Umfeld zu Beschwerden gekommen sei. Bei einer gemeinsamen Info-Veranstaltung habe man allerdings so manche Bedenken ausräumen können, führte Heilmeier aus. Er zeigte sich stolz und überzeugt davon, dass das Projekt „einen Schub darstellt“ für die wirtschaftliche Entwicklung im Ort.

Wie interessant Mietobjekte für Firmen heutzutage sind, dafür sprach ein Beitrag von Karim Rochdi, bei der Firma BEOS zuständig für den Bereich „Corporate Solutions“. Demnach mieten und leasen Firmen heutzutage so ziemlich alles, „von der Fahrzeugflotte bis zur Kaffeemaschine“. Warum also nicht Immobilien? „Damit würden Ressourcen frei. Etwa für Forschung und Entwicklung“, machte Rochdi deutlich. Nach den Reden begaben sich Offizielle und Gäste noch auf einen kleinen Rundgang durch das Areal.

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