Den Krankenwagen von innen ließen sich viele Besucher nicht entgehen. Zumal er auch zu einer kleinen Pause einludt. wu

Zweiter Blaulichttag beweist: Jeder kann helfen

Eching - Es gab viel zu sehen bei der Neuauflage des BRK-Aktionstages in Eching - sogar vermeintliche Weltraumgänger.

Nach dem großen Erfolg der Premiere ihres Blaulicht-Tages im vergangenen Jahr lud Marcel Huber, Leiter der Rot-Kreuz-Bereitschaft Eching, die Öffentlichkeit erneut dazu ein, sich ein anschauliches Bild von der Arbeit, den technischen Gerätschaften und den modernen Fahrzeugen der Rettungskräfte zu machen. Einen Überblick von erhobener Warte ermöglichte dabei die Freiwillige Feuerwehr Eching beim Ausguck von der ausgefahrenen Drehleiter.

Kindertauglich und unterhaltsam zugleich erwiesen sich die Aktionen des Jugendrotkreuzes: „Gefährliche“ Wunden wurden geschminkt, fachkundig Verbände angelegt oder aus recycelten Tetrapacks kleine Geldbörsen gefertigt. Seinen ersten „Auftritt“ hatte dabei ein funkelnagelneues Fahrzeug der Schnell-Einsatz-Gruppe, gerade einmal zwei Tage alt, und deshalb noch ohne die entsprechende rote Beschriftung. Das Innenleben von Krankenwagen und Ärztekoffern tat sich für große und kleine Interessenten auf und wurde auf Wunsch im Detail erklärt. Wie Weltraumgänger in Orange muteten die Feuerwehrler in ABC-Schutzkleidung (zur Bekämpfung von atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen) an. Eine große Attraktion auf vier Beinen stellten die Helfer - sprich Hunde - der Johanniter-Hundestaffel dar. An ihrem Stand zur Typisierung rief auch die Stiftung „Aktion Knochenmarkspende“ dazu auf, „Leben zu retten“ - das große und gemeinsame Motto dieser vorbildlichen Veranstaltung. Dabei wurde deutlich: Jeder kann mithelfen. wu

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