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Hut ab vor dieser Theatertruppe: (v. l.) Elisabeth Lerchl, Souffleuse Christina Thumann, Josef Polz, Melanie Hagn, Josef Geil, Christopher Aichinger, Harald Hecher, Verena Schuhbauer, Sami Loibl und Regisseur Markus Loibl.

Maibaumfreunde Giggenhausen machen wieder Theater

Zwischen göttlichem Wartezimmer und bayerischem Wohnzimmer

Giggenhausen – „Da Himme wart net“ lautet der ebenso vielsagende wie unverdächtige Titel der diesjährigen Theaterproduktion der Maibaumfreunde Giggenhausen.

Bei dem „Geist“-reichen Bühnenstück in drei Akten von Sebastian Kolb und Markus Scheble aus dem Jahr 2012 handelt es sich um eine kurzweilige Komödie „zwischen Himmel und Erde“, zwischen göttlichem Wartezimmer und bayerischem Wohnzimmer – gewürzt mit einer Prise Tiefgang und einer Menge Situationskomik. Neben den Darstellern spielen auch unsichtbare Mächte und mächtige kriminelle Energie wichtige Rollen in einer bis zum Schluss spannenden Handlung.

Eine kurze Inhaltsangabe: Mittendrin beim Ankleiden hat’s den Polizeibeamten Stelzl final erwischt – und er erbittet Einlas an der Himmelspforte. Doch bevor er dort aufgenommen wird, erhält er einen letzten Spezialauftrag: Binnen 24 Stunden soll er den im Schlaf dahingeschiedenen Schreinermeister Bömmerl in den Himmel holen. Dieser vermeintlich leichte „Spaziergang“ erweist sich als schwerer Brocken, zumal Stelzl und Bömmerl in ihrer Geister-Existenz so recht keinen Zugang zu den Lebenden finden können: Dabei gilt es doch im Hause Bömmerl alles geordnet zurückzulassen und einen bösen Diebstahl an Tochter Anna seitens der scheinheiligen Verwandtschaft zu verhindern. Mehr soll hier und heute allerdings noch nicht verraten werden.

Seit Anfang des Jahres wird unter der Regie von Markus Loibl gelernt und geprobt, ebenso wie an den Kulissen gewerkelt, mit Kostümen und Requisiten experimentiert. Rund 20 Helfer gehören zur Mannschaft und leisten ihren Beitrag auf und hinter der Bühne. Für die ambitionierten Laiendarsteller gilt es, in die acht Charakterrollen zu schlüpfen. Heuer stellen Melanie Hagn, Elisabeth Lerchl, Verena Schuhbauer, Christopher Aichinger, Josef Geil, Sami Loibl, Harald Hecher und Josef Polz das Ensemble. Amüsante Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert.

„Gschbuid“, wie dem Programm zu entnehmen ist, wird an folgenden Terminen: Samstag, 1., Sonntag, 2., Freitag, 7., sowie Samstag, 8. April, jeweils um 20 Uhr. Die Aufführung am Sonntag, 9. April, beginnt bereits um 18 Uhr. Eintrittspreis beträgt acht Euro, „für die Gloana“ (bis zwölf Jahre) die Hälfte und nix „für de ganz Gloana“ (bis fünf Jahre). Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 18. März, beim Metzgerwirt. Außer dienstags sind die Karten täglich ab 11 Uhr dort erhältlich.

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