11000 Euro mehr für Straßenausbau

Geltendorf - Die Wasserleitungsarbeiten an der Bahnhofstraße waren teurer als geplant.Der Gemeinderat genehmigte Mehrkosten in Höhe von knapp 11 000 Euro.

Ursprünglich sei die Rechnung sogar um 200 000 Euro höher gewesen, diese Forderungen seien jedoch aus Sicht des Planungsbüros nicht gerechtfertigt. „Firmen sind manchmal kreativ bei der Rechnungstellung“, so Irrgang. Nach Prüfung der einzelnen Posten habe er jedoch massive Abstriche an den geforderten Beträgen gemacht. Die Firma habe nun dagegen Einspruch erhoben, den sie innerhalb von vier Wochen begründen müsse. „Ob dabei etwas herauskommt, werden wir sehen“, so Irrgang.

Keinen Zweifel gab es nach seinen Ausführungen aber an der Kostenmehrung von 11 000 Euro. Schuld seien unter anderem defekte Schieber und unterbrochene Arbeitsaufläufe gewesen. Thomas Dietsch (FB) brachte Gerüchte zur Sprache, wonach die Leitungsarbeiten teilweise nicht optimal ausgeführt worden seien, so dass auch bei der anschließenden Straßensanierung Mehrkosten angefallen seien.

Man habe den Regenwasserkanal streckenweise tiefer legen müssen als geplant, erläuterte dazu Ingenieur Thomas Glatz. Eine Bypass-Leitung der Wasserversorgung habe herausgenommen und wieder verlegt werden müssen, so Anton Reiser (CSU). Die Leitung verlief offenbar anders als in den Bestandsunterlagen und kam deshalb dem Kanal in die Quere.

Glatz zufolge waren die alten Pläne entweder von vornherein falsch, oder es hätten sich im Zuge der Digitalisierung Fehler eingeschlichen. Wer dafür verantwortlich sei, lasse sich heute nicht mehr klären. Wie hoch die Mehrkosten beim Straßenbau dadurch waren, steht noch nicht fest.

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