+
Mit dem Ofenrohr ins Gebirge kann man an manchen Tagen vom Parsberg bei Puchheim-Ort aus schauen.

Auch daheim kann man viel unternehmen

13 Tipps für die Weihnachtsferien

  • schließen

Drinnen oder draußen, sportlich oder gemütlich – oder gar etwas für Bildungshungrige: Daheimgebliebene können im Kreis Fürstenfeldbruck in den Weihnachtsferien alles mögliche unternehmen. Bei den Tagblatt-Tipps ist für jeden etwas dabei.

1. Aussichtsreicher Spaziergang

Mit einem herrlichen Ausblick über die Klosterkirche St. Rasso ins Ampermoos werden Spaziergänger in Grafrath belohnt. Im Ortsteil Unteralting steht der Parapluie: ein Rundsitz, dessen Dachform an einen Regenschirm erinnert – französisch: Parapluie.

Zu Fuß ist er auf zwei Wegen erreichbar. Ausflügler laufen entweder vom Bürgerstadel über den Höhenweg in Richtung Westen. Zunächst ist der Pfad am Hang entlang unbeschriftet. Nach wenigen Minuten geht der Weg zum Michelsberg und führt kurzzeitig etwas vom Hang weg. Wer dem Pfad folgt, erreicht nach 20 bis 30 Minuten den Parapluie.

In fünf bis zehn Minuten gelangt man zum Aussichtspunkt, wenn man nahe der Kirche St. Mauritius in Unteralting startet. Zwischen den Hausnummern 13 und 15 der Kirchstraße führt ein Weg in den Wald. Spaziergänger halten sich rechts am Zaun entlang, bis sie zu einer Treppe gelangen. Diese führt zum Parapluie. Für beide Varianten ist Trittsicherheit und gutes Schuhwerk nötig. Nicht geeignet sind die Wege für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer.

2. 35 Krippen auf einen Schlag

35 sehenswerte Krippen sind im Kloster St. Ottilien ausgestellt.

Eine große Krippenausstellung ist in St. Ottilien noch bis 14. Januar geöffnet. In der Klostergalerie sind 35 Krippen aus der umfangreichen Ottilianer Sammlung ausgestellt. Die Bandbreite macht die Schau sehenswert. Zu bestaunen sind Kripperl aus Deutschland, Spanien und Korea. Geöffnet ist die Ausstellung an Wochentagen von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr. Von 10 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr sind Besucher samstags willkommen und an Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr.

3. Vögel vom Turm aus beobachten

Mittendrin im Ampermoos sitzt man, wenn man auf den Vogelbeobachtungsturm bei Kottgeisering klettert. In den Wintermonaten ist das Ampermoos einer der wichtigsten Schlafplätze für Kornweihen in Süddeutschland. Von der Ortsverbindungsstraße zwischen Grafrath und Kottgeisering aus ist der hölzerne Beobachtungsturm bereits zu erkennen. Von einem Parkplatz in der Nähe führt ein etwa 150 Meter langer Fußweg zum Turm.

4. Um den See und weiter

Für einen Spaziergang und Spielspaß an der frischen Luft eignet sich der Germeringer See. Anfang der 1970er-Jahre wurde er am Fuße des Parsbergs angelegt. Für Kinder gibt es mehrere Spielgeräte. Der Weg um den See ist geteert und somit immer gut zu begehen. Wem die Runde zu kurz ist, der kann noch die Keltenschanze und mehrere Biotope im Wald besuchen. Auch ein Abstecher auf den Parsberg bei Puchheim-Ort ist lohnend. Dort steht seit einigen Jahren ein „Ofenrohr“, das – bei Föhn – zum sprichwörtlichen Blick ins Gebirge einlädt.

5. Wohltuende Wärme im Bad

Bewegung im Wasser ist nach Tagen voller Plätzchen und Braten eine Wohltat. Einige Hallenbäder haben geöffnet.

Erholung an kalten und nebligen Wintertagen bieten die Hallenbäder im Landkreis. Die Schwimmbecken und die Sauna der Brucker Amperoase haben zwar am ersten Weihnachtsfeiertag geschlossen. An allen anderen Ferientagen kann jedoch geplanscht werden.

Lediglich an Neujahr hat das Germeringer Hallenbad zu. Das Olchinger Hallenbad ist vom 27. bis 29. Dezember und zwischen 2. und 5. Januar geöffnet.

6. Die Geschichte der Pfefferminze

Einen Blick über den Tellerrand hinaus wagt das Team des Eichenauer Pfefferminzmuseums. „Minze international“ – eine Sonderausstellung über Pfefferminzprodukte aus aller Herren Länder – ist erstmals Heiligabend zu den üblichen Öffnungszeiten (14 bis 16 Uhr) zu sehen. Doch auch vor dem Silvester-Feuerwerk am 31. Januar lohnt ein Besuch.

7. Janosch im Jexhof

Im Bauernhofmuseum Jexhof bei Schöngeising gibt es die Sonderausstellung „Janosch: Vom Ammersee bis Panama“ St. Ottilien“ zu sehen. Gewidmet ist sie dem berühmten Kinderbuch-Illustrator. Bewundert werden können seine Werke dienstags bis samstags, 13 bis 17 Uhr, und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. An Heiligabend und Silvester ist die Ausstellung geschlossen.

8. Spielzeug aus Großmutters Zeiten

Elektrobaukästen aus dem Jahr 1937, Schuco-Blechautos der 1940er-Jahre, und eine „echte Dampfeisenbahn“ von 1910: Historisches Spielzeug können kleine und große Besucher im Germeringer Stadtmuseum Zeit+Raum, Domonter Straße 2, bestaunen. Die Exponate sind bis zum 7. Januar sonntags, 13 bis 17 Uhr, ausgestellt.

9. Magische Pferdeshow

Rösser und Reiter, Akrobatik und Artistik kommen mit der Show „Palast der Pferde“ ins Fürstenfeldbrucker Veranstaltungsforum. Unter dem Titel „Die magischen Steine des Prinzen“ entführt die Aufführung ihre Zuschauer in die mystische Welt des Mittelalters. Im Mittelpunkt steht der mutige Prinz William, der die Welt vor dem Bösen beschützen will. Aufführungen gibt es während der Ferien täglich. Am 27. Dezember ist Familientag. Karten ab 27,95 Euro sind im Internet erhältlich unter muenchenticket.de.

10. Eislaufen und Eisstockschießen

Mit Kufen übers Eis schlittern können Eislauf-Fans in den Ferien im Germeringer Polariom und im Eisstadion Fürstenfeldbruck. Publikumslauf ist an allen Ferientagen. Am 30. Dezember und am Dreikönigstag darf man auch am Abend, von 20 bis 21.45 Uhr, aufs Eis.

Täglich – auch während der Feiertage, an Silvester und am 1. Januar – ist das Polariom geöffnet. Wer möchte, kann sein Können außerdem beim Eisstockschießen am Mittwoch, 27. Dezember, von 8 bis 13.30 Uhr, unter Beweis stellen.

11. Zündhölzer aus aller Welt

Einmal um den Erdball reisen können Besucher im Heimat- und Torfmuseum Gröbenzell, Rathausstraße 3. Mit Zündholzschachteln aus aller Welt bildet die Ausstellung „Welthölzer“ den Globus zumindest im Kleinen ab. Am 31. Dezember ist die Schau von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

12. Lesestoff ausleihen

Wem in den Ferien die Bücher ausgehen, der kann sich in einigen Büchereien und Bibliotheken auch zwischen den Jahren wieder eindecken. Zu den regulären Zeiten geöffnet hat etwa die Stadtbibliothek in Germering. Ruhetag ist nur der 6. Januar.

Genauso macht es das Team der Brucker Bibliothek in der Aumühle. Und nur an Sonn- und Feiertagen hat die Olchinger Bücherei zu. In Puchheim ist die Bibliothek wie immer nur mittwochs geschlossen, außerdem auch am 2. Januar. Zu den gewohnten Zeiten hat die Bücherei in Eichenau auf. In die Weihnachtsferien geht die Estinger Bücherei bis zum 2. Januar. Bis einschließlich 8. Januar können Lese-Fans in Emmering und Mammendorf keine Lektüre ausleihen.

13. Ein Pfad entlang der Amper

Wege von Emmering nach Bruck gibt es viele. Der schönste führt durchs Emmeringer Hölzl. Ein kleiner Pfad führt von der Grund- und Mittelschule in Emmering entlang der Amper zur Weiherstraße in Bruck. Immer wieder zweigen Arme vom Hauptstrom ab, die man auf zahllosen Brücken überqueren kann. Ein Weg, um die Seele baumeln zu lassen.

rm/ tog

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Moorenweiser kritisieren Wachstum
Das Wachstum der Gemeinde und die zunehmende Verkehrsbelastung – diese beiden Themen lagen den Moorenweisern in der Bürgerversammlung am meisten am Herzen. Kritisiert …
Moorenweiser kritisieren Wachstum
Wegen Naturschutz bei Südumfahrung: Maisach muss Maschendrahtzaun für 100.000 Euro kaufen
Der Bau der Südumfahrung hält den Gemeinderat auf Trab. Noch immer stehen Entscheidungen an. Jetzt musste der Gemeinderat einen Maschendrahtzaun bestellen. Einen …
Wegen Naturschutz bei Südumfahrung: Maisach muss Maschendrahtzaun für 100.000 Euro kaufen
Lkw-Fahrer schläft ein und rast in Baustelle - immer noch Stau auf A8 Höhe Dachau
Ein Lkw überholt einen anderen Lkw, dann schläft der Fahrer kurz ein und rast in die A8-Baustelle Höhe Dachau/Fürstenfeldbruck. Er ist schwer verletzt. Während die …
Lkw-Fahrer schläft ein und rast in Baustelle - immer noch Stau auf A8 Höhe Dachau
Kabarett-Stars lassen die Kassen klingeln
Die Stadthalle hat 2017 gut gewirtschaftet. Vor allem die Gastspiele prominenter Kabarettisten wie Monika Gruber spülten mehr Geld als erwartet in die Kassen.
Kabarett-Stars lassen die Kassen klingeln

Kommentare