Daumen hoch! DJ Karsten Kiessling legte in der Reitmair-Halle auf. Insgesamt waren an die 1400 Besucher beim Hallen-Fetz.

1400 Gäste feiern beim Pucher Hallen-Fetz

Fürstenfeldbruck - Sommerwetter und Pokalfinale: Ein besseres Datum hätten sich die Mitglieder der Pucher Landjugend für ihr Hallen-Fetz nicht aussuchen können. Erst fieberten die Besucher beim Public Viewing mit, dann wurde gefeiert. Nicht nur Gäste aus dem Landkreis kamen.

Es war ein Fußballkrimi der besonderen Art. Und er wurde von einem Happyend gekrönt: Am Ende gewann der FC Bayern das Pokalfinale doch noch. Und die Besucher des zehnten Pucher Festes jubelten. Viele von ihnen hatten die Gelegenheit genutzt, sich die Partie noch vor der Party im Freien auf der extra aufgehängten großen Leinwand anzuschauen. Und: „Die Leute kommen aus dem Umkreis von 30 Kilometern“, sagte Ferdinand Wenig, Chef der Landjugend.

Nicht so weit hatte es Martin Staffler, der mit seinen Freunden aus Galgen bei Malching nach Puch geradelt war. Für den 24-Jährigen gehört das Fetz fest in den Party-Jahreskalender. „Puch hat einen speziellen Ruf. Die betreiben immer sehr viel Aufwand und es ist eine super Stimmung.“ Und Staffler war auch zum Spionieren gekommen: „Vielleicht können wir uns ja noch was abschauen für unsere Burschenparty im Juni“, so der 24-Jährige.

"Puch ist bekannt für sein Fest!"

Für Veronika Furtner (16) war es das erste Hallen-Fetz. „Puch ist in der Gegend sehr bekannt und sie machen auch viel Werbung. Meine ganze Clique ist dabei. Ich war schon auf mehreren Hallenfesten, aber das ist schon das beste“, sagt sie. Ein alter Hase der Landjugend, Thomas Aumüller, erklärt das Erfolgsrezept der Party: „Das spezielle bei uns ist, dass wir sowohl klassische Hallenfestbesucher vom Land anziehen, aber es kommen auch viele aus städtischen Gebieten zu uns. Es ist einfach eine gute Mischung.“ Der 30-Jährige war bereits 2001 beim ersten Hallen-Fetz dabei.

Insgesamt waren am Samstag zwischen 19 und 3 Uhr rund 100 Helfer im Einsatz, vom Barkeeper bis zum Sanitäter. 20 Landjugend-Eltern übernahmen den Dienst an Garderobe und Grillstand. Und auch Magdalena Reitmair, deren Familie die Lagerhalle gehört, packte hinter der Cocktail-Bar mit an. „Unser selbstgemachter Erdbeerlimes ist legendär. Das sagen uns auch viele Leute“, so die 27-Jährige. Insgesamt 120 Liter hatten die Mitglieder der Landjugend davon im Vorfeld angemischt. Ganze 40 Kilogramm Erdbeeren brauchten sie dafür. „Wir mussten viele Supermärkte anfahren.“ Und das hat sich gelohnt.

Am Sonntag zog Landjugend-Chef Ferdinand Wenig eine positive Bilanz: „Es war eine klasse und friedliche Stimmung mit rund 1400 Leuten.

Auch das Fußballspiel und DJ Karsten Kiessling vom Radio haben dazu beigetragen.“ Allein vom Erdbeerlimes gingen etwa 100 Liter über den Tresen. Der Rest wird nun an die Mitglieder verteilt. Vom Erlös wird ein Helferfest Ende Juni ausgerichtet. Wenn dann noch Geld übrig bleibt, gibt es einen kleinen Zuschuss für das Hüttenwochenende der Landjugend in Österreich. Wenig: „Alles hat super geklappt, wir sind ein eingespieltes Team.“

Hier alle Bilder

Fotos vom Hallenfetz der Pucher Landjugend

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