Norbert Riepl: „Die Umlagekraft der Gemeinde hat heuer einen Höchststand erreicht.“

Etat verabschiedet

200 000 Euro für Rathaus-Umbau im Haushalt eingeplant

Richard Furtmeier, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf (VG) sprach eingangs der Debatte zum Haushalt das aus, was wohl jedes Gemeinderats-Mitglied dachte: „Das waren heuer entspannte Beratungen“.

Oberschweinbach –  Und nach 40 Minuten war der Oberschweinbacher Haushalt abgesegnet. Furtmeiers Fazit: „Mit der Kommunalaufsicht werden wir heuer keine Probleme bekommen.“

Beim Verwaltungshaushalt, der heuer ein Volumen von mehr als zwei Millionen Euro aufweist, stellen wie gewohnt, die Kreisumlage (750 000 Euro) und die VG-Umlage (233 000 Euro) bei den Ausgaben zwei dicke Brocken dar. „Unsere Umlagekraft ist gestiegen, heuer ist ein historisch absoluter Höchststand für unsere Gemeinde“, sagte Bürgermeister Norbert Riepl (DG/CSU). 66 000 Euro muss die Gemeinde heuer mehr berappen als noch im Vorjahr.

Positiv zu verzeichnen: Die Zinsausgaben sind gesunken, da ein teures Darlehen zurückgezahlt werden konnte. In den Vermögenshaushalt fließen 123 190 Euro ein, das sind fast 20 000 Euro mehr als die vorgeschriebene Pflichtzuführung.

Für den Straßenunterhalt sind knapp 50 000 Euro eingeplant, hiermit sollen unter anderem die Straße am Waldkindergarten und die Gartenstraße ausgebessert werden. Neue Spritzdecke und die Instandsetzung der Bankette sind nötig. Auch für die Straßenbeleuchtung sind 36 000 Euro eingestellt. Beim Vermögenshaushalt werden 22 500 Euro als letzte Rate für die Kirchen-Instandsetzung in Günzlhofen ausgezahlt.

An der Turnhalle gibt es Verbesserungen. Von den 35 000 Euro ist unter anderem ein Schallschutz geplant. Für einen geplanten Bolzplatz nimmt die Gemeinde weitere 30 000 Euro in die Hand.

Auch im Rathaus soll es vorwärts gehen. 200 000 Euro sind für einen geplanten Umbau des Obergeschosses eingeplant. Derzeit werden nur die Räume im Erdgeschoss genutzt. Im Obergeschoss befanden sich früher die Zimmer der Klosterschwestern von Spielberg. Im Investitionsprogramm sind hierfür für 2018 noch 500 000 Euro eingestellt, in den Folgejahren noch je 5000 Euro.

Aus Grundstücksverkäufen rechnet die Gemeinde heuer mit Einnahmen von 280 000 Euro. Kreditaufnahmen sind dieses Jahr nicht notwendig und laut Bericht der Kämmerei hat sich die Finanzsituation der Gemeinde deutlich verbessert. Der Gemeinderat votierte einstimmig für den vorliegenden Haushalt. (gog)

Auch interessant

Kommentare