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Bester Torschütze: Sebastian Meinzer hielt seinen TuS in der ersten Hälfte mit Kraft und Willen in der Partie.

Handball

3. Liga Süd: TuS-Handballer bleiben oben dabei 

Fürstenfeldbruck - Die Panther bleiben auf der Pirsch. Die TuS-Handballer lassen im Kampf um die Spitzenränge in der 3. Liga Süd nicht locker.

Am Samstag gab es für die Brucker einen hart erkämpften Heimsieg gegen den starken Aufsteiger Oftersheim. Es war mal wieder so ein Abend, an dem die Brucker Wittelsbacher Halle überkocht. Schlecht angefangen, dann richtig aufgedreht und am Ende den Sieg knapp nach Hause geschaukelt. 

Die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck schickten ihre Anhänger in eine Gefühlsachterbahn. Nüchtern betrachtet, stand am Ende ein 28:26 (15:13)-Heimerfolg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen zu Buche, der die Panther in der Spitzengruppe der 3. Liga Süd hält. „Die Mannschaft hat am Ende die Nerven behalten“, freute sich TuS-Coach Martin Wild.

Dabei hatte sein Team nach schneller 2:0-Führung zunächst viel falsch gemacht. Nachlässigkeiten in der Abwehr und einige Fahrkarten im Angriff brachten den Aufsteiger mit 7:3 in Front. Sechs Minuten lang gelang der Mannschaft von der Amper kein Tor. Doch dann zeigte Sebastian Meinzer, warum er zu den absoluten Leistungsträgern beim TuS zählt. „Er hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten“, lobte Wild. Seine Mannschaftskollegen ließen sich mitreißen, so dass die Hausherren mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause gingen.

Diese Euphorie nahmen die Panther mit in die zweite Halbzeit. Rund 20 Minuten vor dem Ende traf Philip Ball zum 20:15, der TuS schien einem sicheren Sieg entgegenzustreben. Doch die zuletzt viermal in Folge siegreiche HG gab sich längst nicht geschlagen. Tor um Tor kämpften sich die Gäste wieder heran. „Wir wussten, dass das eine sehr schwere Aufgabe wird“, sagte Wild. Oftersheim bekam noch die Chance auf den Ausgleich.

In letzter Minute machte der nach der Pause sehr starke Ball den Sieg perfekt und sorgte für grenzenlosen Jubel zum Abschluss des dritten Drittliga-Dates. „Insgesamt war es eine sehr starke Mannschaftsleistung“, resümierte Wild. Bemerkenswert war auch der Auftritt von Alexander Leindl. Der Youngster lässt sich von den Diskussionen über seine Spielberechtigung weiter nichts anmerken und traf gleich viermal.

In dieser Woche wird wohl die Entscheidung des Deutschen Handball-Bundes fallen, ob der TuS alle Punkte behalten darf. Eine klare Meinung hat Harald Fischer, Co-Trainer des Frauenteams des HCD Gröbenzell: „Da freut sich kein Gegner, wenn durch Punktabzüge so gravierend in die sportliche Situation eingegriffen wird“, stellte er klar.

Tobias Huber

Torschützen: 

Meinzer 8/3, Ball 5, Leindl 4, Hoffmann 3, Hartz 2, Prause 2, Maier 2, Haller 1, Stumpf 1.

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