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Der Neue: Benedikt Rossiwal in seinem Büro. 

31-Jähriger ist neuer Geschäftsführer des Brucker Forums

Das Brucker Forum hat einen neuen Geschäftsführer. Der 31-jährige Benedikt Rossiwal hat die Nachfolge von Christine Höppner angetreten, die Anfang des Jahres nach Stuttgart gewechselt ist.

Fürstenfeldbruck - Dass er in „riesige Fußstapfen“ getreten ist, hat Rossiwal in den letzten Wochen immer wieder gehört – zusammen mit der Frage: „Sind Sie aus Bruck?“ Nein, ist er nicht. Rossiwal – große, blaue Augen, roter Bart – ist Münchner, aber von seiner neuen Wirkungsstätte ist er schon jetzt angetan. „Ich bin total begeistert vom Landkreis, weil ich das Gefühl habe, dass er sehr lebendig ist“, schwärmt der 31-Jährige. „Das Vereinsleben und das soziale Engagement hier sind toll.“ Auch die Zusammenarbeit mit seinem Team in der Geschäftsstelle des Brucker Forums funktioniere bestens. „Sie haben mir den Einstieg leicht gemacht.“

Im Moment ist der neue Chef noch dabei, sich einen Überblick über sein vielfältiges Aufgabengebiet zu verschaffen. Das Brucker Forum bietet in der Stadt und den Pfarreien insgesamt 1300 Bildungsveranstaltungen im Jahr an – aufgeteilt in die Bereiche Familienbildung, religiöse Bildung sowie Deutschunterricht für Flüchtlinge. In Kooperation mit dem Landratsamt koordiniert der Verein die Arbeit der Asylhelferkreise, außerdem laufen momentan die Vorbereitungen für einen im Mai geplanten Fachtag zum Thema Demenz.

„Diese Fülle an Themen spricht mich an“, so der Sozialpädagoge. In nächster Zeit möchte er die 68 Bildungsbeauftragten kennenlernen, die für das Brucker Forum in den Pfarreien tätig sind. Er hat sich allen schon schriftlich vorgestellt und sie zu Gesprächen eingeladen, um Erwartungen abzuklären. „Der Kontakt liegt mir sehr am Herzen. Ich möchte wissen, was die Leute vor Ort brauchen, damit es gut wird.“ Er wolle Bestehendes weiterführen, so Rossiwal. „Ich habe nicht das Gefühl, dass etwas Wichtiges fehlt.“ Trotzdem möchte er auch eigene Akzente setzen, etwa mit Veranstaltungen speziell für Männer über Themen wie Rollenverständnis und Vatersein in der heutigen Zeit.

Das soziale Engagement des 31-Jährigen war bereits früh ausgeprägt. 1993 kam er zu den Pfadfindern, später bildete er selber Jugendleiter aus. Sein Studium absolvierte er an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München, seine erste Stelle war die eines Bildungsreferenten bei einem großen katholischen Jugendverband in der Erzdiözese München und Freising. Seine Freizeit verbringt der Familienvater am liebsten in den Bergen oder auf zwei Rädern. Dank Fahrradanhänger und Kinderkraxe ist seine Tochter (1) immer mit dabei – wenn er nicht gerade klettert oder Skitouren geht.

Ulrike Osman

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