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"Alleine hätten wir es nicht geschafft“

37-Meter-Baum mit Muskelkraft aufgestellt

Germering - Als Moderator Richard Sedlmeier das Startkommando zum Aufstellen des Unterpfaffenhofener Maibaums gab, kam die Sonne hervor.

Die Unterpfaffenhofener Burschen, die heuer mit dem Aufstellen des Maibaums an der Reihe waren, hatten sich eine besondere Unterstützung für die Aktion gesucht: Weil der Baum mit einer Länge von 37 Metern und einem Gewicht von rund 4,5 Tonnen laut Burschenchef Stefan Killer einer der größten der ganzen Region ist, hat man die Germeringer Burschen um Hilfe gebeten: „Alleine hätten wir es nicht geschafft.“ Man habe damit auch ein Zeichen der Freundschaft setzen wollen.

Zusätzliche Hilfe bekamen die Burschen noch von OB Andreas Haas und Stadtpfarer Andreas Christian Jaster, die wie jedes Jahr beim brauchtumsgerechten Hochwuchten des Baumes mit unterschiedlich langen Holzstangen, den Schwaibeln, an vorderster Stelle mit dabei waren. Bei Pfarrer Jaster bedankte sich Burschenchef Killer aber noch aus ganz anderem Grunde: Der Baum stammt aus einem Kirchenwald in der Nähe von Leutstetten. Dass die Unterpfaffenhofener Burschen das Prachtexemplar als Spende der Kirche bekamen, haben sie Pfarrer Jaster zu verdanken. (Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe vom Freitag).

Maibaum-Aufstellen in Germering: Die Bilder

Maibaum-Aufstellen in Germering: Die Bilder

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