In drei Jahren werden Melanie Pflieger und Robert Stifter (r.) zu Notfallsanitätern ausgebildet. Mit im Bild ist Malteser Lehrrettungsassistent Robert Schömer.

Gröbenzeller Malteser

In 4600 Stunden zum Notfallsanitäter

Gröbenzell – In der Rettungswache der Malteser gibt es zwei neue Gesichter: Seit Dezember werden dort Melanie Pflieger (25) und Robert Stifter (20) zu Notfallsanitätern ausgebildet – die ersten überhaupt.

Hintergrund ist das seit 1. Januar 2014 geltende Notfallsaniätergesetz. Es hat das Berufsbild neu geregelt, um den gestiegenen Anforderungen der Notfallversorgung gerecht zu werden. Künftig übernehmen Notfallsanitäter die Versorgung von verletzten und erkrankten Personen. Rettungsassistenten fahren auch weiterhin Einsätze bei den Maltesern.

In der Ausbildung aber löst der Notfallsanitäter den Rettungsassistenten ab. Um Menschenleben zu retten, dürfen sie in bestimmten Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bis der Arzt eintrifft. Die Ausbildungszeit dauert drei Jahre und umfasst 4600 Stunden. Neben notfallmedizinischen Schwerpunkten werden verstärkt soziale Kompetenzen vermittelt. Gelernt wird in Blockeinheiten in der Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im Krankenhaus.

Den ersten theoretischen Ausbildungsblock haben Melanie Pflieger und Robert Stifter zusammen mit 25 weiteren Anwärtern in den vergangenen beiden Monaten auf der Malteser eigenen Schule in Regensburg bereits absolviert. Dieses Wissen setzen sie nun im ersten praktischen Block der Ausbildung um. Sie werden zunächst die Gröbenzeller Malteser in einem Rettungswagen begleiten. Mehr Information zur Ausbildung zum Notfallsanitäter sind im Internet unter www.malteser-rettungsdienst.de erhältlich.

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