Im Germeringer Norden

47-Meter-Turm darf gebaut werden

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Germering – Der geplante 15-stöckige Büroturm im Gewerbegebiet Germeringer Norden darf gebaut werden. Der geänderte Bebauungsplan muss jetzt nur noch vom Stadtrat gebilligt werden.

Am nördlichsten Punkt des Gewerbegebiets, zwischen der B 2 und der Emmy-Nöther-Straße, ist nach dem gültigen Bebauungsplan eigentlich nur ein maximal 25 Meter hohes Gebäude erlaubt. Der Eigentümer hat deswegen Ende des vergangenen Jahres angefragt, ob ein Büroturm mit 47 Metern Höhe zulässig sein könne. Neben der gewerblichen Nutzung würde er darin auch einen Betriebskindergarten unterbringen.

Weil aus Sicht des Bauamts schon im geltenden Bebauungsplan für das fragliche Grundstück ein exponiertes Gebäude mit „angemessener Fernwirkung“ gewünscht sei, wurde eine entsprechende Änderung des Planes in Angriff genommen.

Im Zuge der öffentlichen Auslegung hat sich lediglich der Umweltbeirat kritisch geäußert. Das Gremium befürchtet eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, sollte hier ein 47-Meter-Turm gebaut werden. Unabhängig davon forderte der Beirat eine Anbindung an das innerörtliche Busnetz, eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen und eine starke Begrünung. Lichtverschmutzung durch Außenwerbung müsse außerdem verhindert werden.

Das Bauamt nahm die Anregungen des Umweltbeirats zur Kenntnis, lehnte aber die Reduzierung der Turmhöhe ab: „Die Stellungnahmen des Beirats beinhalten keine Argumente, die eine Abkehr von der Erhöhung des Gebäudes auf 47 Meter erforderlich machen.“ Das Gesamtkonzept des Bebauungsplanes werde dadurch nicht aufgegeben.

Die Stellungnahmen des Bauherren, die sich unter anderem gegen eine Begrenzung der Grundfläche des Baus und gegen eine Reduzierung der Breite des Turmes wendeten, wurden ebenfalls abgelehnt. Die Mitglieder des Planungsausschusses empfahlen letztlich dem Stadtrat, den Bebauungsplan als Satzung zu beschließen.  

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