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Auf B 471

Lkw mit 22 Tonnen Schweinehälften kippt um

Geiselbullach - Stundenlang war die B 471 bei Geiselbullach am Mittwochabend gesperrt. Der Grund war ein Lkw-Unfall.

Ein italienischer Lastwagen havarierte am Mittwochnachmittag beim Einbiegen von der A 8 auf die B 471 an der Ausfahrt Fürstenfeldbruck – und verursachte dadurch eine riesige Sauerei. Er war beladen mit 22 Tonnen Schweinehälften.

Der Kühlwagen riss auf der Seite auf. Die Schweinehälften drückten zusätzlich gegen die Wand. Der Lkw geriet in Schieflage und saß auf der Straße auf.

Einsatzkräfte des THW Dachau mussten das Fleisch mühevoll per Hand in einen anderen Kühlwagen umladen. Das gelang erst, nachdem ein Spezialkran und ein Radlader den Schweinehälften-Lkw stabilisiert hatten.

Die Bergungsaktion dauerte bei anhaltendem Dauerregen bis in die frühen Morgenstunden. Auch die Feuerwehr Geiselbullach half mit. Der leere Kühlwagen wurde abgeschleppt. Eine Kehrmaschine reinigte die völlig verdreckte und verschmierte Straße. Erst dann konnte die Totalsperrung der B 471 aufgehoben werden.

Die 22 Tonnen Fleisch sind nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet. „Es tut zwar in der Seele weh, das zur Verwertung zu geben“, sagt THW-Sprecher Sven Langer. Es sei aber nach Abwägung der Risiken die einzig richtige Entscheidung gewesen. Ansonsten hätten die THW-Leute das Fleisch in Schutzanzügen verladen müssen. Das hätte dann so lange gedauert, dass die Kühlkette unterbrochen worden wäre.

Laster-Unfall auf der B471: Bilder

Lkw-Unfall: B471 stundenlang gesperrt

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