Absage an S3-Umleitung

Maisach - Auf Maisacher Unterstützung können die geplagten Pendler entlang der S 4-Strecke nicht bauen, wenn sie auf mehr Züge im morgendlichen Berufsverkehr hoffen.

Als erste Kommunalvertretung an der Augsburger Bahnlinie lehnte es jetzt der Gemeinderat ab, drei „eigene“ S 3-Züge zwischen 6 und 9 Uhr ab Pasing in den Süden Münchens fahren zu lassen, um auf der Münchner Stammstrecke Platz für zusätzliche S 4-Verbindungen zu schaffen. Auf der S 3 gebe es ohnehin schon genug Probleme, so die Ansicht mehrerer Redner.

Nur insgesamt sechs Gemeinderäte von Freien Wählern, Grünen und SPD stimmten für eine „faire Geste“, wie Christine Wunderl (Grüne) den denkbaren Akt der Solidarität mit Puchheim oder Bruck nannte. Mit dem Zehn-Minuten-Takt genieße man ohnehin einen ziemlichen Luxus in Maisach. Vor allem aus der CSU wurde dagegen auf ganz chaotische Verhältnisse und ein höchst labiles System auf der S 3 verwiesen: „Alle drei Tage ist was mit der S-Bahn,“ sagte Christa Turini-Huber. (op)

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