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Adelshofen: Ältestes Dorf-Wappen als Gipfelstürmer

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Offizielle Beschreibung: Gespalten von Schwarz und Silber, darin zwei einander abgewandte Richterparten in gewechselten Farben.

Adelshofen - Sie zieren öffentliche Gebäude, Flaggen und Urkunden. Doch was bedeuten die meist bunten Wappen mit den Symbolen? Das Tagblatt gibt die Antwort darauf. Folge 1: Adelshofen.

Zweimal waren die Adelshofener die Ersten: Ihre Gemeinde nahm als erstes Dorf im Kreis ein Wappen im Landkreis Fürstenfeldbruck an - nur der Markt Bruck hatte noch früher eins. Und zum anderen war es das erste hiesige Gemeindewappen, das auf dem höchsten Berg Afrikas aufgestellt wurde! So dokumentierte das Fürstenfeldbrucker Tagblatt am 22. Februar 2006 mit einem Foto, wie der Adelshofener Hans Erhard das Gemeindewappen auf dem Kilimandscharo aufpflanzte.

Das Wappen zeigt zwei Richterbeile in gewechselten, das heißt umgekehrten Farben. Es wurde am 26. März 1938 vom damals zuständigen Reichsstatthalter in Bayern verliehen. Bereits an der Form des Schildes kann der Kundige erkennen, dass das Adelshofener Symbol schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Die neueren Gemeindewappen sind als schlichteres Halbrundschild gezeichnet, sprich ein unten abgerundetes Schild mit parallelen oder sich leicht nach außen erweiternden Seiten.

Die Schildform passt sich immer dem jeweiligen Zeitgeschmack an. Das eigentliche Wappen machen alleine die Figuren und Farben aus (siehe Kasten unten). Die gelben Verzierungen am oberen und unteren Schildrand des Adelshofener Gemeindezeichens stellen damit keinen Bestandteil des eigentlichen Wappens dar, sondern sind nur Dekor.

Das einfache und daher besonders gelungene, da aussagekräftige Adelshofener Wappen spielt mit den beiden Richterparten auf das Ortsadelsgeschlecht der Adelshofener an, das diese Wappenfiguren verwendete. Das am 1. Mai 1978 in Adelshofen eingegliederte Luttenwang besaß kein Wappen.

Eine eigene Gemeindefahne besitzt Adelshofen nicht. Nach den in Bayern üblichen Regeln müsste sie weiß-schwarz gestreift und mit dem Gemeindewappen belegt sein.

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