Zwischen Nassenhausen und Loitershofen

Brücke wird erneuert und verbreitert

Adelshofen – Bis zu 300 000 Euro kostet die Erneuerung der maroden Brücke auf der Straße von Nassenhausen nach Loitershofen. Baubeginn soll im März sein.

Schon 2012 hatte eine Prüfung ergeben, dass eine Sanierung der maroden Brücke nicht mehr möglich ist und stattdessen ein Neubau her muss. Um den geplanten Baubeginn im März einhalten zu können, muss bei Planung, Zuschussantrag und Ausschreibung aber alles passen.

Vor allem die vollen Auftragsbücher der Firmen machen dem zuständigen Planer Sorgen. Gebe man diesen ein zu enges Zeitfenster vor, könne dies zu höheren Preisen führen. Von 250 000 bis 300 000 Euro Kosten und einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen geht das Büro derzeit aus. Eine grundsätzliche Zusage für staatliche Fördergelder liegt laut Planer bereits vor. Voraussetzung für die Auszahlung ist, dass die Brücke nicht einfach nur eins zu eins ersetzt werden darf, sondern verbessert werden muss.

Deshalb wird die Fahrbahn nun von vier auf fünf Meter erweitert – und damit der Breite der Straße vor und nach dem Bauwerk angepasst. Außerdem besteht auf der neuen Brücke keine Tonnage-Beschränkung mehr. Derzeit gilt dort seit einigen Jahren eine Beschränkung auf maximal zwölf Tonnen.

Johann Gistl (CSU) sah selbst die neue Breite von fünf Metern kritisch: „Ein Begegnungsverkehr zwischen landwirtschaftlichen Fahrzeugen ist da nicht möglich.“ Doch laut Planer gibt es links und rechts von der Fahrbahnmarkierung noch je 50 Zentimeter, die bei Bedarf ebenfalls befahren werden können, so dass die befahrbare Breite sogar sechs Meter betrage.

Vize-Bürgermeister Johann Siebenhütter (CSU) verwies darauf, dass bei fünf Metern Breite später kein Gehweg mehr gebaut werden kann. Doch dies ist laut Planer nicht nötig, wie eine Verkehrszählung ergeben habe. Bürgermeister Michael Raith (CSU) verwies zudem auf einen Steg in einigen hundert Meter Entfernung: „Fußgänger oder Radfahrer müssen die Brücke also nicht zwingend benutzen.“ Der Planer wird nun die vollständigen Planungsunterlagen ausarbeiten, mit denen dann – nach Zustimmung des Gemeinderats – in den Förderantrag und die Ausschreibung gegangen wird. (ad)

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