Eine Hühnerschar fand eine Familie in Adelshofen am Samstagmorgen in ihrer Einfahrt.
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Eine Hühnerschar fand eine Familie in Adelshofen am Samstagmorgen in ihrer Einfahrt.

40 Tiere in Einfahrt gefunden

Tierische Freinacht-Aktion: Hühner-Rätsel von Adelshofen gelöst

  • Tobias Gehre
    vonTobias Gehre
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Der Hühner-Fall von Adelshofen ist geklärt. Unbekannte hatten dort in der Freinacht rund 40 Hühner in der Einfahrt einer Familie abgesetzt.

Update 3. Mai, 13.08 Uhr: Bis Sonntagabend war unklar, wem die Tiere gehören. Dann aber meldeten sich die Besitzer laut Polizei bei den unfreiwilligen Geflügelhaltern und holten die Tiere wieder ab. Wie die Polizei bereits vermutet hatte, handelt es sich offenbar um einen zweifelhaften Scherz.

Die Familie, die plötzlich die Hühner in ihrer Einfahrt hatte, hat sich mit den „Scherzbolden“ geeinigt. Für die Polizei ist der Fall damit abgeschlossen. „Da tatsächlich keine Anhaltspunkte einer Straftat vorlagen und auch ein Verstoß gegen die herrschende Ausgangssperre nicht nachzuweisen ist, wurde der Fall von Seiten der Polizei zu den Akten gelegt“, heißt es in einer Mitteilung.

Rätsel um Freinacht-Streich: Adelshofener Familie findet 40 Hühner in ihrer Garageneinfahrt

Erstmeldung, 2. Mai, 12.32 Uhr: Landkreis – Hühner in der Einfahrt, Mülltonnen als Barriere – trotz Ausgangssperre waren auch heuer wieder einige vermeintliche Spaßvögel in der Freinacht unterwegs.

Für eine Familie in Adelshofen begann der Mai mit einer dicken Überraschung. Auf ihrer Garageneinfahrt herrschte großes Gegacker. Unbekannte Scherzbolde hatten in der Freinacht rund 40 Hühner dort ausgesetzt. Damit die Tiere dort auch bleiben, waren zwei Bauzaun-Elemente vor der Einfahrt platziert worden.

Woher das Federvieh stammt, ist für die Polizei noch ein Rätsel. Die Beamten fragten bei den größeren Hühnerhaltern in der Umgebung nach. Doch keiner vermisste die Tiere. Die unfreiwilligen Hühnerhalter machten das Beste aus der Situation. Die gefiederten Gäste wurden in einem improvisierten Gehege unter einem Trampolin untergebracht. Immerhin konnte die Familie bereits die ersten gelegten Eier einsammeln. Allerdings stellt sich die Frage: Wohin mit den Tieren, sollte sich der Besitzer nicht mehr finden lassen? Deshalb bittet die Polizei unter der Telefonnummer (0 81 41) 61 20 um Hinweise auf die Eigentümer.

Freinacht im Landkreis: Maibäume in Puchheim-Ort und Gernlinden

In Puchheim-Ort stellten Mitglieder des Maibaumvereins Corona-konform und nach Ende der Ausgangssperre einen kleinen Maibaum auf.

Auch viele Bewohner von Puchheim-Ort dürften sich am Samstagmorgen die Augen gerieben haben. In der Dorfmitte stand plötzlich ein Maibaum. Der Stamm kommt in Höhe, Umfang und Schönheit zwar nicht an den üblichen weiß-blauen Klassiker heran. Doch der erst vergangene Woche gegründete Maibaumverein wollte zum Start in den Wonnemonat wenigstens ein kleines Zeichen setzen, berichtet der zweite Vorsitzende Ralf Geng. „Nächstes Jahr gibt es dann wieder einen richtigen Maibaum“, kündigt Geng an. Das jetzige Exemplar wurde übrigens Corona-konform und nach Ende der Ausgangssperre in die Senkrechte gewuchtet.

Auch in Gernlinden dürfen sich die Menschen über ein neues Maibäumchen freuen. Auch dieses Exemplar stand am Samstagmorgen plötzlich da – inklusiver einiger Sprüche, die Mut in diesen schwierigen Zeiten machen sollen.

Freinacht im Landkreis: In Kottgeisering blockieren Mülltonnen die Straße

Freinacht-Klassiker: Aufgereihte Mülltonnen in Kottgeisering.

Einen Freinacht-Klassiker erlaubten sich unbekannte Scherzkekse in der Johannishöhe in Kottgeisering. Dort wurden Mülltonnen, Gartenstühle, eine Schneeschaufel und ein Reifen aufeinander gestapelt. Schaden entstand dabei nicht. Die Besitzer mussten sich nur ihr Eigentum zurückholen.

Gar nicht lustig hingegen war die Tat einiger Jugendlicher in Germering. Sie wurden in der Freinacht von einem Sicherheitsmann dabei erwischt, wie sie in der Tiefgarage Teile der Wand herausbrachen. Bis die Polizei eintraf, suchten die Täter das Weite. Der angerichtete Schaden beträgt rund 1000 Euro.

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