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Wollen im Apfelhof nun auch ein Café eröffnen: Sonja Hartl und ihr Lebensgefährte Robert Piecha.

Ab Mitte August

Im Apfelhof eröffnet ein Café

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Einen Dorfladen hat der Adelshofener Ortsteil Nassenhausen mit dem Apfelhof bereits. Ab August soll darin ein kleines Café eröffnet werden. Dort soll es am Wochenende Kaffee, Kuchen, Frühstück und Snacks geben.

Adelshofen Angefangen hat alles mit einer großen Wiese voller Obstbäume. „Wir wollten irgendwas mit unseren vielen Äpfeln machen“, erzählt Robert Piecha dem Tagblatt auf Nachfrage. Deshalb haben er und seine Lebensgefährtin Sonja Hartl in der ehemaligen Schreinerei in der Prälaten-Hartl-Straße in Nassenhausen den Apfelhof eröffnet. „Wir hatten uns extra eine Obstpresse zugelegt“, erzählt der Nassenhausener.

Am Wochenende gibt‘s im Apfelhof Kaffee, Kuchen und Frühstück

Zunächst gab es dort alles rund um den Namensgeber des Lädchens, zum Beispiel Apfelsaft, Apfelchips oder auch Apfelbrand. Mittlerweile kann man in dem kleinen Hofladen jeden Samstag zwischen 7.30 und 14 Uhr auch andere Dinge für den täglichen Bedarf kaufen, darunter Backwaren, Eier, Molkereiprodukte und Nudeln. Bürgermeister Michael Raith (CSU) empfindet das Angebot des Apfelhofs als Bereicherung für den Ort: „Es ist gut, dass man dort überhaupt etwas einkaufen kann.“

Vielleicht auch deshalb gab es keine große Debatte im Gemeinderat, als nun der Antrag auf Nutzungsänderung der ehemaligen Schreinerei auf der Tagesordnung stand. Denn ab der zweiten Augustwoche wollen Sonja Hartl und Robert Piecha nun auch ein Café eröffnen. Jeweils samstags von 7 bis 16 und sonntags von 10 bis 16 Uhr wollen sie Kaffee, selbst gebackene Kuchen, Frühstück und den einen oder anderen Snack anbieten. Der Adelshofener Gemeinderat stimmte der dafür nötigen Nutzungsänderung einstimmig zu.

„Dorfladen ist ein richtiger kleinen Treffpunkt geworden.“

Eine Wirtschaft mit täglichem Betrieb sei nicht geplant, betonte Piecha bei der jüngsten Ratssitzung. „Eventuell wollen wir lediglich auch noch am Freitag aufmachen.“ Doch das sei noch nicht fix. Außerdem soll das Café auch nur in der schönen Jahreszeit geöffnet haben. „Unsere Zielgruppe sind auch Ausflügler oder Fahrradfahrer“, sagt Piecha.

Reich würden er und seine Lebensgefährtin mit dem kleinen Betrieb nicht – zumal für das Café auch noch investiert wird. „Wenn wir irgendwann die Kosten wieder reinbekommen, sind wir schon zufrieden. Wir machen das eigentlich nur, damit wir etwas mit unseren Äpfeln anfangen können.“ Auf die Idee zum Café kamen er und Hartl, weil es viele entsprechende Anfragen aus der Bevölkerung gab. Robert Piecha sagt zum Tagblatt: „Unser Dorfladen ist inzwischen zu einem richtigen kleinen Treffpunkt geworden.“

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