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Die Kandidaten der Wählergemeinschaft Adelshofen-Nassenhausen-Luttenwang.

Adelshofen

Wählergemeinschaft will CSU übertrumpfen

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Die Wählergemeinschaft (WG) Adelshofen-Nassenhausen-Luttenwang strebt bei der Kommunalwahl die Ratsmehrheit an. Mit dem Bürgermeisterkandidaten Robert Bals, der nun mit den Listenbewerbern offiziell nominiert wurde, ist die WG-Vorsitzende Britta Bischoff guter Dinge, das auch zu schaffen.

AdelshofenÜber die Zahl der angestrebten Sitze haben Bals und Bischoff unterschiedliche Ansichten. Während der einstimmig nominierte Bürgermeisterkandidat mit „acht plus X“ Sitzen ein ambitioniertes Ziel ausgibt, sagt Bischoff: „Ich wäre auch mit sieben Sitzen zufrieden.“ Denn dann hätte die WG die Ratsmehrheit.

Derzeit stellt die parteifreie Gruppierung fünf Räte. Von denen treten drei wieder an: Margit Pesch, Dritter Bürgermeister Heinz-Josef Schmitz und Frank Bischoff. Sie reihen sich hinter Bals ein, der als Spitzenkandidat auch die Liste für die Wahl des Gemeinderats anführt. Thomas Schöpf und Rosmarie Siebenhütter kandidieren dagegen nicht mehr für die WG.

Die Liste hatte die Vorstandschaft intern vorbereitet. Die Wahlberechtigten folgten diesem Vorschlag in weiten Teilen. Nur um Platz sechs gab es Unstimmigkeiten. Der vorgeschlagene Maximilian Vogt wurde zwar gewählt, nahm die Wahl dann aber nicht an, weil er selbst „zu wenig Rückhalt verspürt“, wie er sagte. Dennoch konnte die WG 15 Kandidaten aufstellen, da sich mit Christoph Frühholz kurzfristig ein Ersatzmann zur Verfügung stellte. In Adelshofen besteht der Gemeinderat aus zwölf Räten. Die Wählergemeinschaft hat damit sogar drei Kandidaten mehr als Plätze zu vergeben sind.

Rückhalt bei den Jungen

Bischoff sagt: „Wir haben eine bunte Mischung aus Frauen und Männern sowie von jüngeren und erfahreneren Kandidaten.“ Sie rechnet sich gute Chancen aus, dass die Gruppierung mit ihrem ersten Bürgermeisterkandidaten seit langem auch den Chefsessel im Rathaus von der CSU übernehmen kann. „Vor allem unter den jüngeren Bürgern hat er einen großen Rückhalt“, sagt Bischoff über Bals. Viele jüngere Kandidaten seien nur wegen ihm auf die Liste für die Kommunalwahl gegangen. Bals selbst ist zum Zeitpunkt der Wahl 27 Jahre alt.

Beim Wahlprogramm setzt die WG vor allem auf Bürgerbeteiligung und Transparenz. Britta Bischoff sagt zum weiteren Vorgehen: „Mit der konkreten Ausarbeitung in Arbeitsgruppen beginnen wir jetzt, wo die Liste steht.“

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