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Feuer auf einem Feld bei Luttenwang.

Adelshofen

Fläche so groß wie fünf Fußballfelder abgefackelt: War es Brandstiftung?

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Bei Luttenwang ist am Mittwochvormittag ein Flächenbrand ausgebrochen. Rund fünf Hektar Getreide wurden zum Raub der Flammen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Adelshofen -  Eine unabhängige Zeugin schilderte gegenüber der Polizei, wie der Brand entstand beziehungsweise entstanden sein könnte: Der Fahrer eines Mopeds oder Motorrads sei von Adelshofen kommend Richtung Luttenwang gefahren. Eine Tasche hinten auf dem Zweirad sei so befestigt gewesen, dass sie mit dem Auspuff in Berührung kam. Als der Fahrer bemerkt habe, dass die Tasche zu brennen beginnt, habe er sie in Panik ins Feld geworfen. 

Feuer auf einem Feld bei Luttenwang.

Als ihm klar geworden sei, dass er damit das Feld in Brand setzt, habe er die Tasche offenbar in wachsender Panik in ein weiteres Feld geworfen und so auch dieses angezündet. Dann sei er weiter gefahren. Die Polizei hat zumindest einen Teil des Kennzeichens vom Gefährt des Mannes, wie eine Sprecherin auf Nachfrage bestätigte. Insgesamt geht die Polizei davon aus, dass die Brandlegung unabsichtlich geschah.

 Die Feuerwehr löschte die brennenden Flächen ab. Zeitweise stand eine hohe Rauchsäule über Luttenwang beziehungsweise über dem Areal in Richtung Grunertshofen. Allein die zur Unterstützung gerufene Feuerwehr Mammendorf setzte knapp 12 000 Liter Wasser für die Löscharbeiten ein, wie später berichtet wurde. Auch Landwirte halfen, indem sie mit Güllefässern Wasser auf den Feldern verteilten.

Das war die Erstmeldung: In Brand geraten war nach ersten Erkenntnissen ein Getreidefeld in der Nähe von Luttenwang in Richtung Grunertshofen (Moorenweis). Mehrere Feuerwehren sind im Einsatz. Nach Augenzeugenberichten flammte das Feuer immer wieder auf, bis es gelang, es zu löschen.  (st)

Ein Video findet sich auf der Facebook-Seite des Fürstenfeldbrucker Tagblatts.

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