Familie Jais ist weiter im Rennen beim Wettbewerb um die Agrar-Familie des Jahres. 

Deutschlandweiter Wettbewerb

Luttenwanger Hof will Agrar-Familie des Jahres werden

  • schließen

Die Luttenwanger vom Jais-Hof wollen Agrar-Familie 2018 werden. Der Bauernhof ist einer von zwölf aus ganz Deutschland, der sich für das Finale des vom Netzwerk Agrarmedien ausgelobten Titels qualifiziert hat. Nun entscheiden die Bürger über den Sieger.

Luttenwang –  Einfach nur Landwirt sein reicht in der heutigen Zeit oft nicht mehr aus. „Wachsen oder Weichen“ heißt es für viele bäuerliche Betriebe. Um nicht zu denen zu gehören, die weichen müssen, sind Innovationen gefragt. Diese fördern möchte das Netzwerk Agrarmedien, ein Zusammenschluss mehrerer landwirtschaftlicher Zeitungen, mit dem Titel „Agrar-Familie des Jahres“. Insgesamt 12 000 Euro Preisgeld sind für die ersten drei Plätze ausgelobt.

Und diesmal steht ein Landwirt aus dem Landkreis im Finale, das noch bis 24. September läuft. „Ich habe von dem Wettbewerb im Internet gelesen“, erzählt Thomas Jais. Der Luttenwanger baut derzeit auf seinem Hof eine Grillhütte nach finnischem Vorbild. „Ich dachte mir, dass das ein tolles Projekt für den Wettbewerb ist, und habe mich beworben.“

Die Konkurrenz war durchaus groß. Mehr als 100 Landwirte nehmen heuer am Wettbewerb teil. Eine Jury mit Vertretern des Netzwerks Agrarmedien traf aus diesen eine Vorauswahl. Zwölf Betriebe aus der ganzen Republik – von Hude bei Bremen bis Titisee-Neustadt im Schwarzwald – stehen nun im Finale. Beworben haben sie sich unter anderem mit Hofläden, Pferdepensionen oder Biogasanlagen.

Jais glaubt, dass er mit seiner Grillhütte gute Chancen auf den Sieg hat. „Schließlich ist das mal etwas völlig anderes für die Landwirtschaft.“ Die Vorgaben des Wettbewerbs, das Leben im Dorf zu bereichern und das Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft zu verbessern, erfüllt Jais nach Ansicht der Jury jedenfalls schon einmal.

Und auch ein generationsübergreifendes Familienprojekt ist die Grillhütte. Jais’ Frau Karolin schließt derzeit ihren Kurs zur Erlebnisbäuerin ab. Die Besucher der Grillhütte können dann auch den Hof kennenlernen. Und für das Fleisch bei den Grillfesten ist der Vater von Karolin Jais, der Metzger und Innungsobermeister, Engelbert Jais zuständig.

So geht´s zur Abstimmung

Nun muss auch noch die Bevölkerung von diesem Konzept überzeugt werden, die das Finale mit ihrem Votum entscheidet. Bis zum 24. September läuft die Abstimmung online auf der Seite www.agrar-familie.de. Mehrfache Abstimmung ist möglich: Alle 24 Stunden kann man erneut wählen. Wenn Jais die meisten Stimmen bekommt, winken 7000 Euro Siegprämie. Für den zweiten Platz gibt es immerhin noch 3000, für den Dritten 2000 Euro. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Rathaus setzt dem klammen SCF eine letzte Frist
Letzte Chance für den SC Fürstenfeldbruck: Die Stadt will die Vereinbar¦ung für die Pflege der Sportanlagen an der Klosterstraße nur unterzeichnen, wenn der …
Rathaus setzt dem klammen SCF eine letzte Frist
Motorradfahrer übersteht Pkw-Crash leicht verletzt
Leicht verletzt hat ein 38-jähriger Motorradfahrer am Dienstagabend einen Zusammenstoß mit einem Auto im Bereich der B471 bei Esting überstanden.
Motorradfahrer übersteht Pkw-Crash leicht verletzt
Mammendorf sagt Ja zum gemeinsamen Wohnungsbau
Der Gemeinderat hat einstimmig den Beschluss gefasst, der interkommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis beizutreten. 
Mammendorf sagt Ja zum gemeinsamen Wohnungsbau
Schüler pflanzen junge Elsbeerbäume
Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben im Rahmen der Initiative „Zukunftswald“ weitere Setzlinge gepflanzt. Ende Oktober wurden in Grafrath rund 60 junge Elsbeeren …
Schüler pflanzen junge Elsbeerbäume

Kommentare