Pläne werden überarbeitet

Straßensanierung ohne staatlichen Zuschuss

Adelshofen/Jesenwang – Die Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen Adelshofen und Jesenwang muss von den beiden Gemeinden komplett alleine finanziert werden. Auch ein Zuschuss für den geplanten Radweg kann nicht in Anspruch genommen werden.

Bereits zuvor hatten die Gemeinden erfolglos auf staatliche Zuschüsse für die Fahrbahn geklagt. Die Regierung wollte Fördergelder nur bezahlen, wenn die Trasse vom Jesenwanger Flugplatz weg verlegt wird. Das kam für die Gemeinden jedoch nicht in Frage, doch mit der Klage auf Zahlung der Zuschüsse waren die Kommunen gescheitert.

Im Nachgang waren aber zumindest Fördergelder für einen Radweg in Aussicht gestellt worden. Einen entsprechenden Antrag hatte Adelshofen zwar gestellt, nun aber wieder zurückgenommen.

Um die finanzielle Unterstützung zu erhalten, hätte der Radweg vom Höhenniveau her tiefer als die Landebahn des Flugplatzes verlaufen müssen. Um dies zu realisieren, hätten die Gemeinden aber rund 1200 Quadratmeter Grund erwerben müssen. „Aussichtslos“, wie Adelshofens Bürgermeister Michael Raith (CSU) befindet.

Die beiden Gemeinden wollen nun auf die bisherige Planung aus dem Jahr 2009 zurückgreifen. Dabei soll der Geh- und Radweg entlang der Ortsverbindungsstraße gebaut werden – höhengleich mit der Start- und Landebahn.

Die Planung wird vor allem auch hinsichtlich der Kostenschätzung aktualisiert. „Seit 2009 hat sich das sicher verändert“, glaubt Raith. Außerdem soll auch das Luftamt gleich eingeschaltet werden, um die nötige Beschilderung im Bereich des Flugplatzes abzustimmen.

Das weitere Vorgehen wird zwar noch mit der Gemeinde Jesenwang besprochen. Die Adelshofener Gemeinderatsmitglieder stimmten aber schon einmal einstimmig zu. (ad)

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