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Wie der Schwobn-Girgl aus dem Gefängnis nach Amerika floh

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Toni Drexler hat sich ausführlich mit der Geschichte des Schwobn-Girgl beschäftigt.
Toni Drexler hat sich ausführlich mit der Geschichte des Schwobn-Girgl beschäftigt. © mm

Seine Bande nannte sich „Rasso-Räuber“ - und jetzt widmet der frühere Kreisheimatpfleger Toni Drexler einem von ihnen ein Buch.

Adelshofen – Mit ihr trieb der Tagelöhner und Torfstecher Georg Müller während der Anfangsjahre König Ludwigs II. sein Unwesen beiderseits des Lechs – vor allem aber im Raum zwischen Mering, Landsberg und Fürstenfeldbruck. Großes Aufsehen erregte 1867 die Plünderung und Schändung des prachtvoll ausgestatteten Skeletts des HI. Rasso in der Wallfahrtskirche Grafrath. Müller konnte aus der Haft entfliehen und nach Amerika auswandern.

Das abenteuerliche Leben des Georg Müller, alias Schwobn-Girgl, hat Toni Drexler, langjähriger Kreisheimatpfleger und ehemaliger Leiter des Bauerhofmuseums Jexhof in einem Buch detailreich geschildert und ausführlich illustriert.

Die Neuerscheinung wird am Dienstag, 28. September, um 19.30 Uhr im Pschorrhof in Adelshofen vorgestellt. Professor Dr. Wilhelm geht auf das Phänomen ein, dass bestimmte Räuber, Wilderer und Mörder nicht als „böse Buben“ ins Bewusstsein der Leute eingehen, sondern als populäre Volkshelden. Toni Drexler liest Passagen aus seinem Buch. Für die musikalische Umrahmung sorgen die „Rasso-Räuber“. Eine Anmeldung unter Telefon (0 83 45) 1601 oder per E-Mail an info@verlag-bauer ist erwünscht.

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