Frederik Röderist seit 2002 Bürgermeister.

Alling

Bürgermeister beantwortet Fragen seines Stellvertreters

 Mit einer detaillierten Aufschlüsselung hat Bürgermeister Frederik Röder (CSU) im Gemeinderat auf einen Fragenkatalog seines Stellvertreters Hans Schröder (ABV) reagiert.

Alling – Der hatte in der November-Sitzung „unverzügliche und lückenlose Aufklärung“ über die Personalsituation im Rathaus und – damit zusammenhängend – über die personelle Zusammenarbeit mit dem Amperverband (AV) verlangt. Auslöser waren offenbar die schweren Vorwürfe einer langjährigen Mitarbeiterin gegen den Rathauschef.

Röder legte jetzt dar, unter welchem Tagesordnungspunkt, in welcher Sitzung und ob öffentlich oder vertraulich der Gemeinderat über Personalangelegenheiten informiert worden war. Eingestellt wurden demnach der neue Kämmerer, zugleich Leiter der Zentralen Dienste, eine neue Angestellte für Personalverwaltung und Bürgermeister-Vorzimmer sowie eine 16-Stunden-Kraft, die ebenfalls für die Personalverwaltung tätig ist, deren Beschäftigung aber zunächst auf zwei Jahre befristet ist. Drei Mitarbeiterinnen befinden sich in Elternzeit, wobei nicht klar ist, ob auch alle ins Rathaus zurückkehren.

Bis zu einer gewissen Besoldungsstufe kann laut Gemeinde- und Geschäftsordnung der Bürgermeister allein über Neueinstellungen entscheiden. Bei höher bezahlten Kräften muss der Gemeinderat abstimmen.

Im Raum stand außerdem die Frage, ob eine Mitarbeiterin Dienste für den Abwasserverband erledigt, der in Alling mit der kaufmännischen und technischen Betriebsführung der Wasserversorgung beauftragt ist. „Ein klares Nein“, sagte Röder dazu. Umgekehrt waren allerdings AV-Fachkräfte zeitweise und gegen Entgelt im Rathaus tätig, um mit ihrem Wissen bei der Ermittlung der einzelnen Verbesserungsbeiträge (zur Finanzierung des Leitungsneubaus) zu helfen. Auch die Bearbeitung von Widersprüchen liegt allein in der Hand des Verbands. Für diese Aufgaben reichten laut Röder die Kompetenzen der eigenen Verwaltung nicht.

Eine Diskussion zu den Auskünften gab es nicht. Auch Schröder verzichtete auf Nachfragen. (op)

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