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Sie wollen für die Allinger Bürgervereinigung in den Gemeinderat: (hinten v.l.) Markus Nave, Michaela Jäger, Andreas Lang, Moritz Jäger, Ulrich Kiffer,Thomas Kiemer, Peter Schreiner, Gerald Wiencke, Daniel Pfeil, Hans Schröder, Rainer Schulte, Helmut Engel, Aiko Petzel, vorne (v.l.) Marina Nigl und Sandra Furtner.

Kommunalwahl 2020

Die Allinger Bürgervereinigung ist bereit für Wahl - Die Liste steht

Der Generationenwechsel im Gemeinderat. Das hat sich die Allinger Bürgervereinigung für die Kommunalwahl vorgenommen. Die Kandidatenliste dafür steht jetzt fest.

Alling – Die erste Liste für den nächsten Allinger Gemeinderat steht. Am Sonntagabend wählten 51 Anhänger der neuen Allinger Bürgervereinigung (ABV) 16 Kandidaten für die Kommunalwahl im März. In der Blockwahl wurden sämtliche Bewerber einstimmig nominiert.

ABV-Gründer und Bürgermeisterkandidat Hans Schröder sprach von einer Liste, die das gesamte Allinger Vereinsleben abbilde. „Wir sind mittendrin im Ort verankert“, sagte der bisher einzige ABV-Gemeinderat und amtierende Zweite Bürgermeister. Tatsächlich finden sich mit Andreas Lang (Platz 3) der Chef der Blaskapelle und mit Sandra Furtner (4) die Vorsitzende des Grundschul-Elternbeirats. Auf Platz fünf steht mit Moritz Jäger der Boss der Landjugend, Markus Nave (6) ist Vorsitzender des Pfarrgemeinderates. Viele weitere Kandidaten sind Abteilungsleiter oder Jugendtrainer beim TSV Alling oder in der Feuerwehr aktiv.

Die 16 Kandidaten haben insgesamt 25 Kinder, wie Schröder hervorhob, alle bis auf den ehemaligen CSU-Vizebürgermeister Helmut Engel (Platz 15) stehen noch im Berufsleben. Auf der Liste finden sich vier Handwerksmeister, darunter drei mit eigenem Betrieb. Der 75-jährige Engel ist der Senior unter den Bewerbern, Michaela Jäger (Platz 13) mit 20 Jahren die jüngste. Der Altersdurchschnitt beträgt 42,7 Jahre.

Er hoffe, dass die ABV zum Generationswechsel im Gemeinderat beitrage, sagte der 53-jährige Schröder. Dazu brauche es aber auch jüngere Leute aus den anderen politischen Gruppierungen. „Denn sonst entwickeln wir uns nach hinten.“ Hinter Spitzenkandidat Schröder steht Marina Nigl, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Grundschule, auf Platz zwei. Sie ist eine von drei Frauen auf der Liste.

Olf Paschen

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