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Mit Unterstützung von Hubert Aiwanger - Spatenstich für umstrittenes Kinderhaus Alling

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Beim Spatenstich (v.l.): Stefan Steidl, Nicolas Neumann, Giacomo Nüsslein, Dritter Bürgermeister Florian Naßl, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Bürgermeister Hans Friedl, Rathauschef Stefan Joachimsthaler, stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch.
Beim Spatenstich (v.l.): Stefan Steidl, Nicolas Neumann, Giacomo Nüsslein, Dritter Bürgermeister Florian Naßl, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Bürgermeister Hans Friedl, Rathauschef Stefan Joachimsthaler, stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch. © Peter Weber

Seit Montag wird die Baustelle auf dem Bolzplatz bereits eingerichtet, nun folgte der Spatenstich für das umstrittene Kinderhaus – im Beisein von Wirtschaftsminister und stellvertretendem Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (FW), der auch tatkräftig zur Schaufel griff.

Alling - „Es ist eine große Ehre für unsere Gemeinde, dass du gekommen bist“, begrüßte Landtagsabgeordneter und Vize-Bürgermeister Hans Friedl (FW) seinen Freund. Dieser sei zwar schon öfter in Alling gewesen, aber nie in seiner Funktion als stellvertretender Ministerpräsident.

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„Wir brauchen dringend dieses Haus“, sagte Allings Bürgermeister Stefan Joachimsthaler. Die aktuellen Plätze seien zu hundert Prozent belegt. Dabei ist das Kinderhauses umstritten: Die Gegner wollten den Bau mit einem Bürgerbegehren verhindern. Der Gemeinderat setzte ein Ratsbegehren dagegen – und gewann.

Im September soll der Rohbau starten, zum Kindergartenjahr 2024 soll das neue Kinderhaus mit sechs Gruppen dann in Betrieb gehen.

„Alle Aufträge sind vergeben“, sagte dazu der Bürgermeister. Er hofft, dass die Kosten nicht überhand nehmen. „Ich habe allen eine Ansage gemacht, überall zehn Prozent einzusparen.“

Ursprünglich sollte das Kinderhaus 7,5 Millionen Euro kosten, nun liegt es zwischen acht und neun Millionen Euro. Rund 3,3 Millionen Euro gibt es an Fördergeldern.

Über die davongaloppierenden Baukosten sprach auch Vize-Ministerpräsident Aiwanger. Er sei froh, dass überhaupt noch gebaut werde – bei den hohen Kosten. Acht Millionen Euro für einen Kindergarten seien vor zehn Jahren unvorstellbar gewesen, so Aiwanger. Damit die Kommunen weiterhin bauen könnten, müssten sie leistungsfähig bleiben. Dazu müsse auch der Finanzausgleich beitragen. Das, was in Alling errichtet werden soll, gefällt dem stellvertretenden Ministerpräsidenten: „Das wird schon ein edles Teil“, sagte er, als er noch kurz eine Visualisierung an einem Bauzaun betrachtete und dann wieder entschwand.

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