Interkommunales Projekt

Alling sagt Ja zur Wohnbaugesellschaft

Gegen drei Stimmen aus der CSU-Fraktion hat auch der Allinger Gemeinderat den Beitritt zur künftigen landkreisweiten Wohnungsbaugesellschaft beschlossen.

Alling - Die Idee sei an sich „gar nicht so schlecht“, meinte Unions-Fraktionschef Hermann Dejako. Aber die Gemeinde verfüge über keine Grundstücke, die sie in die neue GmbH einbringen könne und könne daher „nichts für den sozialen Wohnungsbau tun“. Für „momentan nicht erforderlich“ hielt auch Fraktionskollege Max Brunner den Beitritt: „Wir wissen nicht, ob wir was dafür kriegen.“

Hans Schröder (fraktionslos) sah hingegen „das Große und Gesamte“. Wenn man nicht irgendwann anfange, etwas für Junge und Alte zu tun, werde der Druck auf dem Wohnungsmarkt immer größer. Soziale Verantwortung könne man sich schon 10 000 Euro kosten lassen und zumindest hätte man ein „Gebilde für die Zukunft“.

„Wenn wir für ein Kriegerdenkmal 64 000 Euro übrig haben, können wir auch 10 000 Euro für einen sozialen Zweck investieren“, meinte auch Werner Neumann (FW). Die genauen Konditionen des noch auszuhandelnden Gesellschaftsvertrages werden dem Gemeinderat noch vorgelegt.  op

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