Bei der Übergabe der Messgeräte: Schulleiterin Katharina Fürst und Bürgermeister Stefan Joachimsthaler.
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Bei der Übergabe der Messgeräte: Schulleiterin Katharina Fürst und Bürgermeister Stefan Joachimsthaler.

Auf dem Pausenhof

Sauerstofftankstelle an der Grundschule

Wie kann man den Grundschülern den Schulalltag während der Pandemie etwas erleichtern? Die Lehrer in Alling hatten eine Idee: eine Sauerstofftankstelle im Freien.

Alling – Findig und ideenreich ist das Team der Grundschule, wenn es darum geht, den Kindern den Schulalltag mit den Pandemie-Beschränkungen etwas leichter zu machen. Wegen der hohen Infektionszahlen mussten die Mädchen und Buben auch im Pausenhof eine Maske tragen. Gerade, wenn gespielt und getobt wird, kann einem leichter die „Luft ausgehen“.

Deshalb haben die Lehrer Sauerstofftankstellen geschaffen: Das sind gewisse Plätze entlang des Zauns, an denen die Kinder für eine Weile die Maske abnehmen und durchschnaufen können. Die anderen Schüler und Lehrer müssen den Mindestabstand zum sauerstofftankenden Kind einhalten.

Die Sauerstofftankstelle: Schilder am Zaun zeigen den Kindern, wo sie sich hinstellen können.

Außerdem hat der Elternbeirat der Grundschule Messgeräte zur Verfügung gestellt. CO2-Gehalt, Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Räume wurden ermittelt und die Daten mehrere Wochen ausgewertet. So konnte ein ausgewogenes Lüftungskonzept entwickelt werden.

Inzwischen wurde die Ausstattung aller Klassenräume mit CO2-Messgeräten von der Gemeinde Alling umgesetzt. „Der Anstieg der Aerosole läuft parallel zum Anstieg des CO2 in der Luft“, erklärt Schulleiterin Katharina Fürst dazu, „Wir wissen anhand der Messungen genau, wann wir wirklich lüften müssen.“ So könne man gerade jetzt im Winter vermeiden, dass es zu kalt in den Klassenzimmern werde. Um sich gegen die Kälte zu schützen, liegen Kuscheldecken in jedem Raum bereit.

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