274. Mitglied

Alling tritt dem Städtetag bei

Alling – Der bayerische Städtetag bekommt ein Dorf als 274. Mitglied. Nach einer halbjährigen „Schnuppermitgliedschaft“ beschloss der Allinger Gemeinderat jetzt einstimmig, dem kommunalen Spitzenverband beizutreten.

Vom Städtetag erhalte man wesentlich schnellere und umfassendere Informationen als von den Kollegen des Gemeindetages, begründete Kämmerer Rainer Kempka den Wunsch nach einem dauerhaften Beitritt. Alling ist nicht die einzige, aber die kleinste Gemeinde im Landkreis, die künftig mit München und Nürnberg im selben Verband sitzt. Neben den vier Städten haben auch Gröbenzell, Eichenau und Emmering, dessen Bürgermeister Michael Schanderl Vorsitzender des Gemeindetags im Landkreis ist, Sitz und Stimme im Städtetag.

Der Städtetag biete zuverlässige Finanzkraft-Zahlen und frühe Informationen zur Steuerschätzung, fand auch Finanzreferent Hermann Dejako: „Die haben entweder mehr Leute oder bessere Möglichkeiten.“ Allein im Mai gingen 31 Rundmails an die Mitglieder raus.

Der Städtetag selbst, als „Verband der zentralen Orte Bayerns“ angelegt, wirbt auch mit seiner „heterogenen Struktur vom Dorf bis zur Großstadt“. Allerdings seien es eher die „profiliertesten bayerischen Kommunalpolitiker“, also die Stadtoberhäupter, die Kraft ihres Amtes und ihrer Persönlichkeit leicht Zugang zu Landtag und Staatsregierung fänden.

Das neueste Mitglied ist nicht das kleinste im Städtetag. Vier Städte in Oberfranken und der Oberpfalz haben weniger Einwohner als das rund 3800 Menschen zählende Alling. Schlusslicht ist die Stadt Waischenfeld in Oberfranken mit 3106 Bürgern. (op)

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