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Alling will Impf-Tag in der Gemeinde organisieren

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Von: Andreas Daschner

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Biontech - bleibt aber - wieder ein knappes Gut. © Jan Woitas/dpa

Zum zweiten Mal in Folge fand die Bürgerversammlung aufgrund der Pandemie nur im abgespeckten Online-Format statt. Anträge zu stellen war den Allingern daher nicht möglich. Anfragen gab es nur eine. Und die betraf auch die Pandemie.

Alling – Ob es denn ein Testzentrum für alle in Alling geben werde, wenn 3G am Arbeitsplatz und in den öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht wird, wollte ein Bürger wissen. Gestellt hatte er die Frage via Facebook, wo die Online-Versammlung ebenso übertragen wurde, wie über eine Zoom-Konferenz. Bürgermeister Stefan Joachimsthaler erklärte, dass die Gemeinde selbst kein Testzentrum einrichten könne.

„Aber vielleicht können wir das Team reaktivieren, das das frühere Testzentrum in unserer Gemeinde organisiert hatte“, sagte der Rathauschef weiter. Außerdem werde geprüft, ob in Alling ein Impf-Tag stattfinden kann. „Wenn wir uns nicht mehr impfen, wird uns das Virus noch lange begleiten“, richtete Joachimsthaler einen Appell an die Versammlungsteilnehmer.

Wenn wir uns nicht mehr impfen, wird uns das Virus noch lange begleiten. Stefan Joachimsthaler
„Wenn wir uns nicht mehr impfen, wird uns das Virus noch lange begleiten“: Stefan Joachimsthaler © mm

Von dieser einen Anfrage abgesehen blieb es von Seiten der Bürger ruhig. Im Mittelpunkt der Online-Versammlung stand daher der Vortrag des Bürgermeisters, der nicht nur einen ausführlichen Rückblick aufs vergangene Jahr gab, sondern auch einige Schlaglichter auf 2022 warf. So soll im kommenden Jahr der Glasfaserausbau bis ins Haus durch die Telekom voranschreiten.

Dazu werden aber noch Interessenten für einen solchen Anschluss benötigt. Insgesamt 40 Prozent der Allinger Haushalte müssen sich beteiligen, damit die Telekom die Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser verlegt. „Aktuell liegen wir bei 16 Prozent“, sagte Joachimsthaler. Er kündigte an, dass die Telekom die Anwohner aufsuchen werde, um weitere Interessenten aktiv anzusprechen.

Sanierung der Wasserleitung

Fertig werden soll im Dezember die Sanierung der Wasserleitung von Alling über Germansberg nach Biburg. Doch damit sind die Leitungssanierungen noch nicht beendet. 2022 sollen weitere Kilometer Rohre saniert werden, unter anderem im Ortsteil Holzkirchen. Welche Leitungen dabei in den Boden kommen, zeigte Joachimsthaler den Bürgern, als er einen kleinen Abschnitt eines Rohrs in die Kamera hielt.

E-Säulen

Irgendwann zwischen April und Juni 2022 könnten laut Rathauschef außerdem die ersten E-Ladesäulen auf dem Parkplatz der Sporthalle und am Bürgerhaus in Betrieb gehen. Der Baubeginn beim Kinderhaus sei für August geplant, wenn der Aushub vorgenommen werden soll. Und nicht zuletzt werde am Hochwasserschutzkonzept ebenso weiter gefeilt wie am Schutzkonzept für drohende Sturzfluten durch starke Regenfälle. Im September soll letzteres fertig sein.

Finanziell liegt die Gemeinde im Plan, wie der Bürgermeister erklärte. Die Einnahmen bei der Einkommen- und der Gewerbesteuer liege auf „Vor-Pandemie-Niveau“. Das Jahr 2021 werde man voraussichtlich mit Schulden in Höhe von 208 000 Euro und Rücklagen in Höhe von zwei Millionen Euro beenden.  ad

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