Bill Cosby im Missbrauchsprozess schuldig gesprochen

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Alling

Eine Einfahrt zu Supermarkt-Areal

Alling – Kunden wie Lieferanten des bestehenden Supermarktes (Rewe) und des künftigen, benachbarten Discounters (Aldi) werden sich eine gemeinsame Einfahrt teilen müssen. Der Gemeinderat folgte jetzt den Bedenken des für die Gilchinger Straße zuständigen Staatlichen Bauamts und sprach sich für eine Verschiebung der bisherigen Zufahrt um etwa zehn Meter aus.

Damit soll verhindert werden, dass für die aus der Ortsmitte kommenden Fahrzeuge eine zweite Linksabbiegespur eingerichtet werden muss. Auch die ursprünglich geplante Schranke an dieser Zufahrt zum Aldi, die zunächst nur dem Lieferverkehr dienen sollte, ist kein Thema mehr. Sich stauende LKWs hätten den Verkehr behindern können. Die zweite Zufahrt zum Discounter-Grundstück, von der Waldstraße aus, bleibt erhalten.

Zu dieser neuen Lösung gab es aber einige kritische Anmerkungen. Die Rewe-Kunden müssten jetzt „ums Eck fahren“, wenn sie zu dem Voll-Sortimenter wollten, merkte Walter Herz (CSU) an. Hubert Winkler (SPD) sah vor allem zu Stoßzeiten ein Problem, wenn die vom Einkaufen Zurückkehrenden den Berufsverkehr aus Gilching abwarten müssten.

Dass schon die bisherige, breite Einfahrt manchen Autofahrer überforderte, bemerkte Simone Stenzer (FW): Es brauche dringend eine Kennzeichnung, was Zu- und was Ausfahrt ist. Auch Bürgermeister Frederik Röder (CSU) empfahl, dort zur Verkehrslenkung „in einen Eimer Farbe zu investieren“.

Der neue Laden mit seinen 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche schöpft zusammen mit dem Rewe 129 Prozent der Kaufkraft in Alling ab, hatte die Regierung von Oberbayern errechnet und in ihrer Stellungnahme vor den Auswirkungen auf innerörtliche Geschäfte gewarnt. Bäcker und Metzger in der Ortsmitte könnten allerdings keine Vollversorgung für die Allinger leisten, argumentiert man im Rathaus.

Und dass die Betreiber von Rewe und Aldi nicht nur mit Allinger Kunden rechnen, sei aus wirtschaftlichen Gründen nachvollziehbar. Die Bürger praktisch aller Nachbarkommunen fänden aber nähere Alternativen für die Lebensmittelversorgung als das neue Allinger Einkaufszentrum, fand Röder. Und die aus dem Norden Gilchings (Landkreis Starnberg) würden keinen Verkehr nach Alling hinein tragen. (op)

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