In Alling bemüht man sich um Verbesserungen im Auto-Verkehr
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In Alling bemüht man sich um Verbesserungen im Auto-Verkehr

Parken auf dem Gehsteig bleibt verboten

Ergebnisse der Verkehrsschau in Alling

Die Anwohner des Edelfeldweges dürfen weiter nicht auf dem Gehweg parken. Dies ist eines der Ergebnisse der jüngsten Verkehrsschau mit Vertretern von Landratsamt und Polizei.

Alling – Denn die Straßenverkehrsordnung gibt eine solche Praxis nicht her, auch wenn sie jahrelang unbeanstandet blieb. Weiteres Problem: Vom Bürgersteig bliebe für Fußgänger nur eine kaum mehr zu nutzende Restbreite.

Unumstritten ist die Entscheidung aber keineswegs. Verkehrsreferent Hubert Winkler (SPD) wies im Gemeinderat darauf hin, dass beim regelgerechten Abstellen von Autos keine breiteren Fahrzeuge, insbesondere aus der Landwirtschaft, mehr durchkämen. Es handele sich praktisch um ein „unausgesprochenes Parkverbot“. Und das Problem sei erst aufgetaucht, als die Kommunale Verkehrsüberwachung angefangen habe, nachts zu kontrollieren. Die Praxis der Überwachung will Bürgermeister Stefan Joachimsthaler (CSU) demnächst zum Thema im Gemeinderat machen.

Tonnage am Weinberg

Ausführlicher diskutiert wurde eine von Anwohnern vorgeschlagene Tonnagebeschränkung auf der Straße Am Weinberg. Dort sind, wie bei einer Verkehrsuntersuchung festgestellt wurde, monatlich zwischen 750 und 910 Busse und Laster unterwegs. Ein Maximum von 3,5 Tonnen, wie es die Gilchinger auf der Steinlacher Straße vorschreiben, würde jedoch Lieferverkehr aus Richtung Biburg zu einem großen Umweg zwingen.

Hans Schröder (ABV) schlug vor, Zweiachser bis zu zwölf Tonnen Gewicht zu erlauben. Erich Heinz (CSU) hielt dagegen nichts von „Verkehrszeichen ohne Sinn und Zweck“. Die Straße sei auch nicht als besonderer Unfallschwerpunkt bekannt.

Ausweichbuchten

In Biburg sollen an der Ammerseestraße ein oder zwei Parkplätze in Ausweichbuchten umgewandelt werden, so ein weiteres Ergebnis. Hier kommt es immer wieder zu Behinderungen und Rücksetz-Manövern, wenn sich breitere Fahrzeuge begegnen.

Weiter östlich, auf der Münchner Straße, bekommen besorgte Eltern zwar nicht ihr gewünschtes Hochbord als Gehweg für die zum Bus laufenden Schulkinder. Dafür soll ein einseitiges Halteverbot auf der Südseite festgesetzt werden.

Außerdem beschlossen: Für eine zusätzliche Tempo-30-Markierung in der Hartstraße auf Höhe des Spielplatzes sollen Angebote eingeholt werden. Ob der Wunsch aus dem Goppenbüchl nach Tempo 30 berechtigt ist, sollen Messungen zeigen. Und für die von den Grünen beantragte Umwandlung der Antoni- in eine Fahrradstraße fehlt es bisher am notwendigen Anteil von 50 Prozent Radlern am gesamten Verkehr. (OLF PASCHEN)

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