Katharina Fürst und Bürgermeister Frederik Röder.

Grundschule

Frühere Lehrerin kehrt als Rektorin nach Alling zurück

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Katharina Fürst ist die neue Rektorin der Grundschule in Alling. Das Haus und die meisten der derzeit 15 Kollegen kennt sie schon gut:

Alling–  Die jetzt 49-Jährige war bis 2017 für fast sechs Jahre Lehrerin dort. Nun kehrt sie als Chefin zurück.

Obwohl die Einarbeitung „auf der menschlichen Seite leicht ist“, wie sie sagt, will sie sich „Zeit lassen und alles in Ruhe angehen“. Im Büro gebe es viele neue Aufgaben, da seien ihr die stellvertretende Schulleiterin Tanja Frieß und das Kollegium eine große Hilfe.

Dass so schnell eine neue feste Rektorin kommt, war im Ort eine Überraschung – schließlich hatte es noch Ende Juli im Gemeinderat geheißen, die kommissarische Rektorin, Isabel Martins von der Philipp-Weiß-Grundschule in Fürstenfeldbruck, werde der Gemeinde noch einige Zeit erhalten bleiben. Doch dann ging alles ganz schnell.

Langjährige Erfahrung

Katharina Fürst hat langjährige Unterrichtserfahrung an Grundschulen. Außerdem war sie von 2007 bis 2010 als sogenannte Lotsin am Carl-Spitzweg-Gymnasium in Germering tätig und unterrichte dort unter anderem Natur und Technik in den fünften Klassen. Die Lotsen sollen mit ihrer Arbeit die Schularten verbinden, also in diesem Fall Grundschule und Gymnasium, um Kinder und Eltern beim Übertritt zu unterstützen.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren arbeitete die Mutter von drei Kindern am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Dort hatte sie sich auch bei einem Leseförderprojekt engagiert – und die Allinger Schule hatte im vergangenen Schuljahr an diesem Projekt teilgenommen. Vize-Rektorin Tanja Frieß berichtet vom Erfolg: „Wir sind stolz, wie viele Bücher die Kinder im letzten Schuljahr gelesen habe. Würde man diese Bücher stapeln, hätten alle miteinander die Höhe des Allinger Kirchturms erlesen.“

Leseförderung

Leseförderung ist auch weiterhin ein wichtiges Thema für Katharina Fürst, genauso wie Lernen lernen. Neue Projekte hat sie derzeit nicht in Planung, auch keine tiefgreifenden Änderungen im Schulalltag oder in der Organisation. Auch wenn die Rektorin von der Ausstattung der Allinger Schule schwärmt, so gibt es doch zumindest kleine Wünsche, bei denen auch mal der Förderverein hilft: zum Beispiel neue Popo-Rutscher für den kommenden Winter und kleine Teppiche für die Klassenzimmer. Je zwei Klassen pro Jahrgangsstufe werden in diesem Schuljahr in Alling unterrichtet – in einigen Fächern heißt die Lehrerin Katharina Fürst.  zag

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