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Gemütlichkeit unter blühenden Bäumen: Das gibt es in Biburg seit 65 Jahren.

Bis zu 3000 Besucher erwartet 

In Biburg wird seit 65 Jahren unter Blüten gefeiert

Seit 65 Jahren versammeln sich Bürger aus dem Landkreis im Mai am Biburger Blütenanger. Anlass ist das Blütenfest der katholischen Landjugend. Heuer wird Jubiläum gefeiert – allerdings nicht wie ursprünglich geplant am gestrigen Sonntag, sondern erst am 14. Mai.

Biburg–  Wenn dann das Wetter wieder zu schlecht ist, kann noch auf 21. und schließlich auf 25. Mai verschoben werden.

In den Anfängen trafen sich beim Blütenfest hauptsächlich die Dorfbewohner. Mittlerweile hat es sich zu einer überregional bekannten Veranstaltung entwickelt. Zwischen 2000 und 3000 Gäste machen sich jedes Jahr auf den Weg in das 800-Seelen-Dorf.

Um eine so große Feier auszurichten, bedarf es einer langen Vorbereitungszeit. Lisa Heimrath (22) ist Vorsitzende der Biburger Landjugend. Für sie beginnen die Planungen schon im November des Vorjahres: die Anmeldung des Festes bei der Gemeinde, das Anheuern einer Sicherheitsfirma, die Getränkebestellung. Es gibt viel zu tun, damit das Blütenfest reibungslos verläuft. Zum Glück muss die 22-Jährige nicht alles alleine arrangieren. „Es gibt derzeit etwa 80 aktive Mitglieder im Verein. Da packt jeder mit an“, sagt die Biburgerin. „Außerdem helfen noch weitere Vereine bei der Organisation mit.“ Neben der Landjugend seien der ASV Biburg, der Schützenverein, die Feuerwehr, der Kurbelclub und der Obst- und Gartenbauverein Mitveranstalter. Inzwischen haben alle genug Erfahrung, was die Vorbereitungen betrifft. Schließlich findet das Blütenfest seit 1952 statt.

Die Besucher treffen sich auf dem Blütenanger der Familie Schwojer. Das Fest beginnt um 12 Uhr mit Blasmusik, Essen und Getränken. Die Kinder können auf Spielwiese und Hüpfburg herumtollen. Der Eintritt kostet bis 19 Uhr 2,50 Euro, danach 3,50 Euro. Abends sorgt ein DJ für Stimmung, und an der „Blütenbar“ schenken die Burschen und Mädels der Landjugend Drinks aus.

„Es ist ein Fest für Jung und Alt. Am Nachmittag herrscht eher eine familiäre Atmosphäre. Zur späteren Stunde wird dann richtig Party gemacht“, erklärt Heimrath.

Das Blütenfest hat sich seit seinen Anfängen nicht viel verändert. Natürlich musste man die Rahmenbedingungen der steigenden Besucherzahl anpassen. Aber ansonsten wurden alle Traditionen beibehalten. Der wichtigste Brauch ist der Termin: der erste Sonntag im Mai. „Wir sind das erste Gartenfest im Jahr und eröffnen damit die Saison.“ Unter den blühenden Bäumen entstehe eine ganz besondere Atmosphäre, sagt Lisa Heimrath. Da es sich aber um ein Fest im Freien handelt, muss das Wetter passen. Deshalb werden frühzeitig Ausweichtermine festgelegt. (amü)

Der Termin

Das Blütenfest war für den 7. Mai geplant, ist aber nun auf Sonntag, 14. Mai, verschoben. Als weitere Ausweichtermine stehen der 21. und der 25. Mai fest. Aktuelle Infos auf www.landjugend-biburg.de.

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