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Das Mischgebiet im Norden der Gemeinde soll nicht nur PLatz für Firmen, sondern auch für Wohnungen bieten.

Mischgebiet geplant

Neuer Platz für Gewerbe

Alling – Erstmals seit einiger Zeit plant die Gemeinde wieder eine (kleinere) Ausweisung von Gewerbeflächen. Neben der Staatsstraße soll am nördlichen Ortsausgang ein Mischgebiet entstehen, in dem Firmenansiedlung und Wohnnutzung möglich sind.

Die Gemeinde stellt sich auf dem rund 4200 Quadratmeter großen Grundstück Kleinbetriebe mit geringem Verkehrsaufkommen vor, allerdings sind neben Büros auch Läden und Praxen genannt. Die Zufahrt ist über die Staatsstraße und den benachbarten Feldweg geplant. Die Erschließung sorgte aber für Bedenken im Gemeinderat, der sich jetzt mit der Neuausweisung beschäftigte. Für Laster würde die Anfahrt schwierig werden, meinte Hans Friedl (Freie Wähler).

Ingrid Schilling (Bürgerschaft Alling) störte, dass jetzt nur ein Teil eines möglichen Mischgebietes bebaut werde. Dass der Grundeigner „an einer zügigen Entwicklung des Gebietes interessiert“ ist, wie es in der Beschlussvorlage hieß, sei für sie nachrangig. Es brauche „strategische Überlegungen“, eine großflächige Planung, um das Ortsbild besser zu gestalten und nicht einen „zweiten Schandfleck“ wie am südlichen Ortseingang entstehen zu lassen.

Kosten sollen vom Eigentümer getragen werden

Hans Schröder (CSU) hielt die Ausweisung dagegen für ein „entscheidendes Signal“, dass die Gemeinde wieder Platz für Gewerbe schaffe, auch wenn es nur 4000 Quadratmeter seien. Lange zu planen sei das falsche Signal: „Da vorn will jemand investieren, da können sich zwei, drei, vier ansiedeln.“

Gegen die Stimmen von Bürgerschaft Alling und Freien Wählern, darunter auch die des Gewerbereferenten Friedl, wie Bürgermeister Frederik Röder (CSU) anmerken musste, wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen. Die Kosten soll der Eigentümer tragen.

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