Brüsseler Gericht spricht Islamisten Abdeslam des Mordversuchs schuldig

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Wäsche waschen im Starzelbach mit Blick zum Bergmeier-Hof: Die Ansicht auf den Hof ist heute noch fast genauso.

Archivarin bittet um Mithilfe 

Suche nach alten Allinger Fotos geht weiter

Über 300 alte Fotos und Ansichtskarten hat sie inzwischen beisammen, aber Allings Gemeindearchivarin Andrea Binder hofft, dass auf manchem Dachboden noch mehr unentdeckte kleine Schätze aus der Vergangenheit auf ihre Wiederentdeckung warten. 

Alling – Die Heimathistorikerin bittet darum die Allinger erneut, noch einmal im Speicher zu stöbern oder auch im Keller zu kramen, um die Ortsgeschichte mit Anschauungsmaterial zu illustrieren.

Zu Fest-Anlässen reiste ein Fotografaus Bruck an

Alles ist von Nutzen, auch Dokumente offizieller Art sind willkommen. Nichts muss aus der Hand gegeben werden, die Archivarin kommt auch ins Haus, um alte Aufnahmen abzufotografieren oder einzuscannen – und sich dabei vielleicht Geschichten aus der Vergangenheit erzählen zu lassen.

Alteingesessene Allinger sind außerdem bei der Erklärung mancher schon vorhandener Bilder gefragt: Wer kennt noch die Gäste, die bei diesem oder jenem Hochzeitsfoto vor dem Müllerwirt posierten? Wann kann das gewesen sein? Denn bei vielen Aufnahmen im Archiv fehlen Daten und Namen.

„Ich würde wirklich alles nehmen“, sagt die gebürtige Alllingerin Andrea Binder, die auch schon ihre Verwandtschaft und Kollegen im Rathaus als Helfer eingespannt hat. Ihr jüngster Aufruf im Mitteilungsblatt hatte immerhin einigen Erfolg: Zur kleinen Hommage an den Starzelbach, einer Fotoausstellung zur jüngsten Bürgerversammlung, steuerten die Leute anschauliche Hochwasser-Aufnahmen aus den 1960er-Jahren bei. Ein paar weitere Aufnahmen existieren. In der Zeit davor scheint die Starzel, die ihren Ursprung bei Schöngeising hat und bei Olching in die Amper mündet, kein so beliebtes Motiv gewesen zu sein – zumindest in Alling. Aber in einem Bauerndorf, in das ein Brucker Fotograf für Aufnahmen bei festlichen Anlässen anreiste, war die eigene Kamera ohnehin die große Ausnahme. Es wäre denkbar, dass es schlicht keine weiteren Fotos mehr gibt.

Immerhin hat die Archivarin inzwischen Verbündete bei der Antiquitätensuche. Der Veteranen- und Soldatenverein plant eine Neuausgabe seiner Chronik, die nur die Jahre ab 1914, und auch die nur ziemlich gerafft, vorstellt. Gegründet wurde der Verein schon 1874. Auch die Veteranen könnten alles gebrauchen: Bilder, Feldpostbriefe, Urkunden und sogar Uniformteile. Olf Paschen

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