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Feurige Bengalos und mittendrin Kinder: In Alling könnte das Konsequenzen haben.

FUSSBALL

Aufstieg im Bengalo-Rauch - und Kinder sind mittendrin

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Obwohl sich mittendrin Kinder tummelten, wurden am Sonntag im Allinger Aufstiegsrausch Bengalos abgefackelt.

Alling - Erst vor einer Woche hatte das Sportgericht einen ähnlichen Fall bei der Meisterfeier des benachbarten FC Eichenau mit einer Geldstrafe in Höhe von 125 Euro geahndet. Nun passierte beim Aufstiegsspiel des TSV Alling ein ähnlicher Zwischenfall. Nach der gegen den SV Adelshofen mit 4:2 gewonnenen Partie wurden noch auf dem Fußballplatz Bengalos entzündet.

Die sind nicht nur brandgefährlich, sondern nach Vorschriften des Bayerischen Fußballverbandes nicht nur in den großen Arenen, sondern auch auf Dorfplätzen strikt verboten. In seiner Urteilsbegründung schrieb Sportrichter Franz Pölt (Benediktbeuern): „Der Verband duldet keine Verwendung jeglicher Art von Pyrotechnik oder Feuerwerkskörpern auf Fußballplätzen. Die tolerante Einstellung der Vorstandschaft ist nicht zu akzeptieren.“ Die Eichenauer hatten ihr Freudenfeuerwerk auf dem Platz in Emmering gezündet, wo sie damals gerade ihren direkten Aufstieg in die Kreisklasse perfekt gemacht hatten.

Nun folgen ihnen also die benachbarten Vizemeister aus Alling. Doch für die könnte die Aufstiegsfreude mit einer noch höheren Geldstrafe geahndet werden. Denn die Rauchfackeln wurden gezündet, obwohl sich Kinder in unmittelbarer Nähe aufgehielten und Ordnungskräfte daneben standen.

Die Verwendung von Handfackeln kann - so heißt es in Feuerwehrkreisen - gefährlich sein, da in ihnen unter anderem Magnesium verbrannt wird und dabei eine Flamme mit einer Temperatur zwischen 1600 und 2500 Grad Celsius entsteht. Verbrennungen können sogar dann hervorgerufen werden, wenn ein direkter Kontakt mit dem Feuer gar nicht zustande kommt. Die intensive Lichterscheinung kann nach Expertenmeinung bei direktem Blickkontakt zu massiven Blendwirkungen führen.

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