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Weiter hohe Zahl an Wildunfällen in Alling

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Blaulichter
Beispielfoto © picture alliance / dpa / Rene Ruprecht

Die Gemeinde bleibt in der Kriminalitätsstatistik ein kaum beschriebenes Blatt. Wie die Statistik für das vergangene Jahr zeigte, kam es in Alling nur mehr zu 48 Straftaten, fünf weniger als noch 2016.

Alling – Pro 100 Einwohner wurden mithin nur 1,25 Delikte gezählt, im bayerischen Durchschnitt sind es 4,53, im benachbarten Germering immer noch 3,71. Die Zahl der Tatverdächtigen sank deutlich von 41 auf 27, die Aufklärungsquote ließ mit zuletzt 67 Prozent aber etwas nach.

Häufigste Straftaten waren die 13 Diebstähle, gefolgt von acht Vermögens- oder Fälschungsdelikten, beispielsweise Betrug oder Unterschlagung. Gezählt wurden außerdem fünf Körperverletzungen, die meisten auf öffentlichen Festen, wie der CSU-Gemeinderat und Germeringer Polizeibeamte Erich Heinz in seinem Bericht erläuterte. Drei Mal wurden Verstöße gegen die sexuelle Selbstbestimmung angezeigt, darunter fiel auch häusliche Gewalt. Asylbewerber in Alling, nach deren Straftaten Hubert Winkler (SPD) fragte, sind unauffälllig. Die laut Heinz „paar Rabauken“ von früher sind mittlerweile anderswo untergebracht.

Auch die Verkehrsunfallstatistik zeigt abgesehen von dem Stück Bundesstraße 2 auf Gemeindegebiet keine besorgniserregenden Werte, wenngleich die Gesamtzahl um zehn auf 110 stieg. Die 18 Zusammenstöße mit Personenschäden (plus sechs) ereigneten sich auf der B 2, vor allem an der Einmündung der Roggensteiner Allee. In 77 Fällen handelte es sich um Klein- oder Bagatellunfälle. Anhaltend hoch bleibt mit 46 die Zahl der Wildunfälle. Schwerpunkte hier sind neben der Bundesstraße die Straßen Richtung Schusterhäusl und Germerswang.  op

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