Achtung, Rutschgefahr! Zwischen Biburg und Holzhausen liegen noch einige Steinchen auf der sanierten Straße. Foto: Weber

Überlandstrecken

Wenn der Autofahrer zum Straßenbauer wird

Alling – Wie der Autofahrer beim Straßenbau helfen kann, das zeigt sich gerade im Allinger Gemeindebereich: Die Verbindungsstraße zwischen Biburg und Holzhausen wird hergerichtet, und dabei ist es wichtig, dass Pkws über die neue Strecke rollen.

Auf den Überlandstraßen wendet Alling die Technik der sogenannten Oberflächenbehandlung seit einiger Zeit schon an, berichtet Mathias Kral vom gemeindlichen Bauamt. Einfach gesagt wird dabei ein Bindemittel auf den Asphalt aufgetragen, dann wird Mischgut aufgebracht und eingewalzt.

Die weitere Arbeit übernehmen dann die Autofahrer: Wer die Straße nutzt, sorgt dafür, dass der Splitt weiter festgefahren wird und sich mit der unteren Schicht verbindet.

„Das funktioniert vor allem bei heißem Wetter sehr gut“, sagt Kral. Weshalb die vergangenen Wochen ideal für die Sanierung der Straße waren.

Nach der ersten Phase der Arbeiten lagen viele kleine Steinchen auf der Strecke, weshalb das Tempo auf 30 begrenzt war. Mittlerweile ist der Untergrund schon so fest, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben ist – aber es wird auf Rutschgefahr hingewiesen.

Wie Baumamtschef Kral erklärt, wird durch diese Art der Oberflächenbehandlung die „Haltbarkeit der Straße deutlich verlängert bei weit geringerem Aufwand“. So müsse nicht die ganze Straße abgefräst und neu angelegt werden. Auch die Kosten seien niedriger. (zag)

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