Das alte Feuerwehrhaus in Hörbach: Soll dafür in der Ortsmitte ein Neubau her?

Althegnenberg

Drei Flugblätter zum Bürgerentscheid

  • vonStephanie Hartl
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In genau vier Wochen findet in Althegnenberg der Bürgerentscheid zum Thema Feuerwehr statt: am Sonntag, 19. Juli. Jetzt beginnt der Wahlkampf:

Althegnenberg –  Sowohl die Feuerwehr als auch die Initiatoren des Bürgerbegehrens – Anton Kistler, Regina Schlegtendal und Altbürgermeister Reiner Dunkel – arbeiten gerade an einem Flugblatt, das an die Haushalte gehen soll. Auch die Gemeinde will die Bürger per Flyer informieren.

Im Dezember 2019 war der Neubau des Feuerwehrhauses in Hörbach vom Gemeinderat Althegnenberg mit 7:6 Stimmen beschlossen worden – BI und die Dorfgemeinschaft hatten dafür votiert, SPD und CSU dagegen. So entstand die Frage an die Bürger, die im Bürgerbegehren mündete: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Althegnenberg ein gemeinsames Feuerwehrhaus mit Standort Althegnenberg für die Feuerwehren aus Althegnenberg und Hörbach erstellt?“ Der Gemeinderat setzt ein Ratsbegehren mit folgender Frage dagegen: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Investitionen für beide Feuerwehren in den Ortsteilen Althegnenberg und Hörbach tätigt?“ In der Stichfrage wird dann bestimmt, welche Entscheidung gelten soll: der Neubau in Hörbach oder das gemeinsame Haus für beide Wehren in Althegnenberg.

Jetzt arbeiten die Interessengruppen an Flugblättern: die Feuerwehr Hörbach, die Initiatoren des Bürgerbegehrens und die Gemeinde. Was die Kommune in dem von ihr herausgegebenen Flyer darlegen will, umschreibt Bürgermeister Rainer Spicker (Bürgerinitiative) so: „Reine Fakten zu Kosten und mögliche Kombinationen.“

Ob bis zum Bürgerentscheid am 19. Juli der Feuerwehrbedarfsplan vorliegt, ist noch nicht sicher. Laut dem zuständigen Ingenieur ist aber eventuell noch vor dem Entscheid eine Aussage zu den Hilfsfristen möglich. 

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