Die Bürger der Gemeinde Althegnenberg haben am Sonntag, 19. Juli, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft der beiden Ortsfeuerwehren (Althegnenberg und Hörbach) abgestimmt.

Bürgerentscheid

Bürger votieren für ein gemeinsames Feuerwehrhaus in Althegnenberg

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Die Bürger haben entschieden: Althegnenberg und der Ortsteil Hörbach sollen sich künftig ein Feuerwehrgerätehaus teilen. 589 Ja-Stimmen entfielen beim Bürgerentscheid auf den Vorschlag der Bürgerinitiative: den Neubau eines gemeinsamen Hauses im Hauptort für beide Wehren.

Althegnenberg – Die Bürger der Gemeinde Althegnenberg haben am Sonntag, 19. Juli, in einem Bürgerentscheid über die Zukunft der beiden Ortsfeuerwehren (Althegnenberg und Hörbach) abgestimmt. Dabei wurde der sogenannte Bürgerentscheid 2 (Neubau eines gemeinsamen Hauses mit Standort Althegnenberg) angenommen. 589 Wähler stimmten dafür.

Nur 340 Ja-Stimmen entfielen auf den Bürgerentscheid 1, also das Ratsbegehren. Der Vorschlag des Gemeinderats, Investitionen in zwei eigenständige Feuerwehrgerätehäuser in Hörbach und in Althegnenberg zu tätigen, wurde damit von der Mehrheit der Wähler abgelehnt.

Die rund 1600 Wahlberechtigten mussten drei Kreuzchen machen. Einmal beim Ratsbegehren des Gemeinderats (offiziell Bürgerentscheid 1 genannt). Hier lautete die Frage: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Althegnenberg den Brandschutz in der Gemeinde durch Investitionen in zwei eigenständige Feuerwehrgerätehäuser in den Gemeindeteilen Althegnenberg und Hörbach sicherstellt?“Diese Frage war zuletzt präzisiert worden. 

Dann ein Kreuz beim Bürgerbegehren (offiziell Bürgerentscheid 2). Hier war gefragt: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Althegnenberg ein gemeinsames Feuerwehrhaus mit Standort Althegnenberg für die Feuerwehren aus Althegnenberg und Hörbach erstellt?“ Wieder war „Ja“ oder „Nein“ anzukreuzen.

Und schließlich gab es eine Stichfrage. Falls beide Entscheide mehrheitlich mit „Ja“ beantwortet werden, muss per drittem Kreuz festgelegt werden, welcher Entscheid gelten soll: das Ratsbegehren (Investitionen in die beiden Feuerwehrgerätehäuser) oder das Bürgerbegehren (Neubau eines gemeinsamen Hauses im Hauptort).

Die Stichfrage wurde natürlich ausgezählt, war aber nicht mehr ausschlaggebend. Die Entscheidung war bereits bei den ersten beiden Fragen gefallen.

Der Bürgerentscheid war aus dem Vorstoß einer Bürgerinitiative entstanden. Diese hatte den geplanten Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Hörbach auf einer Wiese mitten im Ort kritisiert und stattdessen einen gemeinsamen Neubau in Althegnenberg vorgeschlagen. Das Bürgerbegehren war erfolgreich und wurde zum Bürgerentscheid. Dem setzte dann der Gemeinderat ein Ratsbegehren entgegen. Coronabedingt war der Bürgerentscheid einmal verschoben worden. Ursprünglich hätte er am 26. April stattfinden sollen.

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