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Die Althegnenberger warten darauf, dass sie wieder einen Briefkasten an der B 2 bekommen. 

Lücke an der B2

Rätsel um verschwundenen Briefkasten

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Große Aufregung in Althegnenberg: Der Briefkasten an der Augsburger Straße war auf einmal verschwunden. Hatte ihn die Post wegrationalisiert, ohne Bescheid zu geben? Bürgermeister Paul Dosch (WGBI) und Gemeindesekretärin Brigitte Berger standen vor einem Rätsel.

AlthegnenbergIm Gemeinderat konnte Dosch auf Nachfrage von Norbert Scholz (CSU), wo denn der Briefkasten geblieben sei, nur ratlos mit den Schultern zucken. „Wir wissen nichts.“ Der Briefkasten ist einer von zweien in Althegnenberg. Der zweite steht am Kohlstattweg. „Aber der an der Augsburger Straße war unser wichtigster“, sagt Brigitte Berger. Er steht mitten im Ort und wird am meisten benutzt.

Mitte Mai war der Briefkasten, der vor der örtlichen Sparkassen-Filiale direkt an der B 2 steht, plötzlich weg. Auf telefonische Nachfrage seitens der Gemeinde bei der Post kam die Bitte, das Ganze zu schildern und in einem Schreiben an die Post zu schicken. Passiert ist nichts. Auf erneute telefonische Nachfrage kam der Hinweis, dass alles aufgenommen sei und innerhalb von wenigen Tagen ein neuer Briefkasten montiert werde. Wieder passierte nichts.

Auf Tagblatt-Anfrage bringt Post-Sprecher Erwin Nier endlich Licht ins Dunkel. Es handelt sich nicht um einen Fall von Weg-Rationalisierung. Es habe dort einen Unfall gegeben, bei dem der Briefkasten beschädigt worden war. „Der hatte nur noch Schrottwert“, so Nier.

Laut Auskunft der Polizei Fürstenfeldbruck handelte es sich um einen Kleinunfall: Der Briefkasten wurde beim Ausparken umgefahren. Der Verursacher habe seine Daten angegeben. Der zuständige Mitarbeiter der Post hatte den Briefkasten dann mitgenommen. Nier: „Es waren ja Briefe drin und diese mussten weiterbearbeitet werden.“

Normalerweise werde ein derart beschädigter Briefkasten so schnell wie möglich ausgetauscht. „Aber im ländlichen Bereich gibt es nicht so viele massive Kästen dieser Art, deswegen dauert die Lieferung normalerweise zwei bis vier Wochen“, erläutert Nier. Diesmal kamen jedoch noch Probleme des Lieferanten hinzu, weswegen sich das Ganze noch weiter verzögert hat. Zudem ist der zuständige Montage-Arbeiter für drei Wochen ausgefallen. „Manchmal kommt alles zusammen“, bedauert Nier die Tatsache, dass man in Althegnenberg so lange auf den neuen Briefkasten warten muss. Aber er stellt in Aussicht: „Bis Ende des Monats steht dort wieder ein neuer.“

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