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Etwa die Hälfte des Stadls brannte nieder.

Die Kripo bittet um Hinweise

Stadl-Brand: Es war Absicht

Althegnenberg - Eine technische Ursache ist praktisch ausgeschlossen, außerdem fand die Kripo Aufbruchsspuren an dem Stadl: Nach dem Brand einer Scheune bei Althegnenberg geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Ein Autofahrer hatte die Flammen in der Nacht auf Sonntag um 0.15 Uhr bemerkt, wie die Kripo berichtet. Obwohl die Feuerwehr schnell an der Brandstelle am westlichen Ortsrand von Althegnenberg (Richtung Mering) gewesen sei, sei die Hälfte der etwa zwölf auf neun Meter großen Scheune zum Raub der Flammen geworden, berichtet die Kripo. In der Scheune, die in der Nähe eines Fischweihers liegt, befanden sich landwirtschaftliche Geräte. Den Sachschaden schätzt das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord auf rund 50 000 Euro.

Menschen wurden nicht verletzt. Dass es sich um eine absichtliche Brandstiftung handelt, schließt die Kripo aus zwei Umständen. Da es keine elektrischen Leitungen am Stadl gebe, sei ein technischer Defekt praktisch auszuschließen. Außerdem muss jemand zumindest versucht haben, in die Scheune zu gelangen. Das verraten die Aufbruchspuren. Dazu kommt, dass erst am Freitag, 19. August, ein Bauwagen ganz in der Nähe angezündet worden war. Damals wurde anders als jetzt Brandbeschleuniger festgestellt. Die Kripo Fürstenfeldbruck bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, der Telefonnummer (08141) 6120.

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