Paul Dosch Der Rathauschef will erneut mit den Anwohnern reden.

In Althegnenberg

Streit um parkende Autos und Gehweg

Dieser Gehweg bleibt ein heißes Pflaster. Und immer noch ist keine Lösung in Sicht beim Thema Waldfeldweg/Jahnstraße. 

Althegnenberg – Der Gemeinderat hatte jetzt über einen möglichen Rückbau des Gehwegs diskutiert. Auf Anregung von Bürgermeister Paul Dosch (WG/BI) soll jetzt noch einmal ein Gespräch stattfinden.

Mit einem Rückbau des niveaugleichen Gehwegs würde man eine durchgehende Fahrbahn schaffen – und die Autos dürften dort parken. Derzeit ist das nicht erlaubt, denn auf dem Gehweg ist das Parken verboten. Und neben dem Gehweg ist es aufgrund der schmalen Straße (5,20 Meter breit) ebenfalls nicht möglich. Knapp 10 000 Euro würde das die Gemeinde kosten.

Weiter erhitzt die Gemüter die Vermutung, dass es immer ein und derselbe Anwohner ist, der sich regelmäßig bei der Polizei gemeldet hat, um einen Verstoß zu melden. Es gab schon etliche Versuche, die Wogen zu glätten, doch die Fronten sind inzwischen enorm verhärtet. Die Polizei forderte schließlich laut Gemeinde, dass entsprechende Haltverbotsschilder angebracht werden sollen, damit deutlich wird, dass das Parken verboten ist.

„Aber so einfach ist es in der Praxis nicht zu lösen“, betonte Dosch. Lieferanten wie etwa für Heizöl und die Post dürften dann ebenfalls dort nicht stehen bleiben.

Alexander Rasch (DG Hörbach) meinte, er habe kein Verständnis dafür, wenn Anwohner ihre Garagen nicht nutzen würden und draußen parken. Es gehe hauptsächlich um Lieferanten und Besucher, entgegnete der Rathauschef.

Ludwig Neuner (SPD) meinte: „Wenn wir den Gehweg hier zurückbauen, kommen weitere Begehrlichkeiten. Das nimmt kein Ende, wenn man das einmal anfängt.“ Auch Vize-Rathauschef Rainer Spicker (WG BI) fand: „Wir werden immer Ärger dort haben, auch wenn der Gehweg zurückgebaut wird und ein beschränktes Halteverbot besteht.“

Nachdem sich im Gremium keine deutliche Mehrheit abzeichnete, schlug Bürgermeister Dosch vor, erneut in die Gesprächsrunde mit den betroffenen Anwohnern zu gehen. „Es macht keinen Sinn, hier eine Abstimmung zu forcieren, die vielleicht mit 7:6 oder ähnlich ausgeht.“ Nach diesem letzten Gespräch kommt das Thema erneut in den Gemeinderat. gog

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