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Die Rotphasen an den Ampeln am Kleinen Stachus dauern lange – etwa eineinhalb Minuten.

Ampelschaltung am Kleinen Stachus

Germering sieht rot

Germering - Rollende Augen, tiefe Seufzer, ernste Mienen – das sieht man am neuen Kleinen Stachus oft. In den Autos herrscht Frust. Denn die Rotphasen an den Ampeln sind lang, die Grünphasen dagegen dauern nur einen kurzen Augenblick. Im Rathaus hagelte es deshalb bereits Beschwerden.

Genau eineinhalb Minuten zeigen die Ampeln am Kleinen Stachus rot. Hinterm Lenkrad fühlt sich das an wie eine halbe Ewigkeit. Grünes Licht dagegen gibt es gerade einmal knapp 15 Sekunden. Maximal fünf Autos kommen in dieser Zeit über die Kreuzung – aber nur, wenn sich die Fahrer beeilen. Gerade zu Stoßzeiten ist es also nichts seltenes, wenn Autofahrer mehrere Rotphasen hintereinander warten müssen und nur ein paar Plätze aufrutschen können. Viele Germeringer ärgern sich über die Ampelschaltungen am Kleinen Stachus, sie sind genervt vom vielen Warten.

Oberbürgermeister Andreas Haas (CSU) kennt die Beschwerden der Bürger. Besonders in den ersten Wochen nach der Eröffnung der Monsterkreuzung seien mehrere Anrufe, Mails und Schreiben im Rathaus eingegangen. Die Germeringer ärgerten sich über verschiedene Gegebenheiten an der Kreuzung. Aber es sei bereits darauf reagiert worden, so der Rathauschef. Die Anmerkungen seien gesammelt bei einem Ortstermin behandelt worden. „Mit dabei waren Vertreter der Polizei, des Tiefbauamts sowie des Stadtrats und natürlich der Firma, die die Ampeln installiert und programmiert hat“, so Haas. Die Situation sei genau beleuchtet worden.

„Wir haben auch schon Verbesserungen vorgenommen“, sagt der Oberbürgermeister, der den Ortstermin selbst nicht wahrnehmen konnte. An mehreren Ampeln seien orangene Blinklichter angebracht worden, die vor kreuzenden Fußgänger warnen. Außerdem seien die Grünphasen der Fußgängerampeln verlängert worden, die ebenfalls extrem kurz waren. Auch über die Lichtzeichen für die Autofahrer wurde diskutiert. Das Fazit: Es geht nicht anders.

 Autofahrer, die aus der Kleinfeldstraße kommen, haben gleichzeitig mit denjenigen grün, die auf der Hartstraße fahren. Ebenfalls zur gleichen Zeit fahren, dürfen Fahrzeuge, die aus der Unteren Bahnhofstraße kommen und die, die die Planegger Straße befahren. Die Otto- Wagner-Straße allerdings hat ganz alleine grünes Lichtzeichen. Aber anders ist es auch nicht möglich, erklärt Andreas Ruch von der Germeringer Polizei. „Die Otto-Wagner- Straße ist durch den neuen Brunnen samt Vorplatz wesentlich enger geworden.“ Anders als früher könnten Autos seitdem nicht mehr aneinander vorbeifahren. Das heißt: Entweder fahren Autos in die Otto-Wagner-Straße oder heraus. Gleichzeitig geht das nicht mehr.

Optimal sei die Situation an der Monsterkreuzung mitten in der Stadt nicht. Das wisse Ruch. Aber: „Es gibt keine andere Lösung für eine fünfarmige Kreuzung. Da muss man eben warten“, sagt der Polizeisprecher. Damit müssten sich die Germeringer abfinden. Das ist auch Haas’ Meinung. Der Oberbürgermeister glaubt: „Das braucht nur eine gewisse Eingewöhnungszeit.“ Die Stadt habe hier mit Experten zusammengearbeitet, die das bestmögliche und sinnvollste aus der Ampelschaltung an der Kreuzung herausgeholt haben, erklärt er.

VON CAROLIN NUSCHELER

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